Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Gottesstaat
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 19)
- Language
- German
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II- Der Gottesstaat: tus *) Todesverachtung; Schande der Feigheit und kriegerische Ehre; Verachtungdes Tagewerkes aller Derer^ die für die Lebensbedürfnisse sorgen, des Landbaues, der Gewerbe, des Handels, als entehrender Beschäftigungen für den Krieger. Dies sind die Charaktermerkmale des rohesten Urstaates. Ist ihm sind denn der Ackerbau, der Handelsftand, die Gewerbe unter Botmäßigkeit der Gewalt und unter Tribut und Zöllen , damit der Staat, d. i. die Gewalt, die Führer des Schwerdtcs, davon ohne Mühe und standesmäßig unterhalten, werden. In einem noch höchst rohen Zeitalter und unter sehr avilirten Raubstämmen bildet sich dann oft, als Nachschößling, die Raubritterschaft, die späterhin durch Galgen und Rad mit Macht beschränkt werden muß. Indem nun aber der Krieger und das Gewalthsbende im Volke des Landbaues und der Künste nicht entbehrest kann, und beide Nicht lange die, welche sie. übten, in dem Zustande der Verachtung und Hörigkeit lasten können, in welchem sie schmachtest, ohne diese selbst in sich zu verderben: so geschieht es, daß sich unmerklich ein immer zunehmender Werth beider-des Ackerbauenden , wie des Gewerbetreibenden und des Kaufmannes, det Gewalt gegenüber geltend macht, bis sie zuletzt, durch wachsenden Muth und inneres Selbstvertrauen, einest Platz gewinnen, der einem geistigeren Leben, der rohen, wüsten Gewalt gegenüber, nicht für die Dauer, oder gar für immer, entzogen bleiben kann. Dann bildeten sich die Städte, als Schutzmittel für Gesellschaften, gegenüber den Burgen, dem Aufenthalte der einsam horstenden Raubthierk. Der Kaufmann und die Innungen der Gewerbe wurdest selbst wehrhaft, und trieben mannhaft die Gewalt zurück *) VermuLhlich vom Stammmorjr vir, dn- Mann, Hastigkeit,