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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 27

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
Der Gottesstaat
Date
1837-01-01
Page
Seite 27 (sequence 13)
Language
German
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II. Der Gottesstaat. - 27' Made auffallen) daß der) dichterische Plato aus seinem Staate' und dem humanen Leben die Poesie und die Musik (er laßt dieft nur, wie die Luäker die Künste) als n ü tz l i ch e Beschäfrigüng und in dieser EinschräflküNg' bestehen, so etwa als Jncitamente für den Krieger ,' wenn cs zur Schlecht geht) : und wenn dagegen der trocktne, prosaische Aristoteles die Kunst zum Endpunkt der Menschen- und Staatsbildung erhebt? Mit Unendlicher Anmüth drückt sich Aristoteles über die Bedeutung und den Werth der Kunst (besonders der Musik) ° ans, indem er sagt: "Die Arbeit (das tägliche Gefchäftstreiben> das Metier) bedarf emeksAntephrechuüst; ""die 'HrziGllsth des Menschen aber wird veranstaltet hauptsächlich dstH Unterbrechung halber *) x«'«?»')- Die Musik sek nun' aber gewissermaßen der Gegensatz zum-Gewerbe; wenn wir in diesem nämlich N ü tz lich b e sch a ft igl wären P so sollten wir in jener einer edle tt M u ß d steil i e ß eN) (<rx<>x»<kiP -caxc^).^ — Welch höheren und "edlem Aufschwung gewinnt das Menschliche Leben unterder BehandlüNg des Stagiriten, verglichen mit der organisch geschlossenen Gesellschaft des Ätheniensers! Alle Verhältnisse kehrett sich auch in dieser Beziehung um. Denn das O rga Nischeruht, derBewegung halber; das Ethische bewegt sich, der Rühe Halber. Das Herz macht seine Pausen - die Bewegung ist aber fein Leben, der Zweck seines" Wesens; dagegen soll dein Menschen die Arbeit nur Äs Mittel zum Zwecke der Muße dienen, nur ihre Basis und ihr Gerüst darstellen. Aristoteles setzt Zweck uNd Bedeutung des Staatslebens in die Tugend. Alle Tugenden des Privatmannes — lehrt er —sind *) Er verband somit mit dem Worte Erziehung einen noblem und eingeschränktem Sinn als Neuere.

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