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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 18

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
Der Gottesstaat
Date
1837-01-01
Page
Seite 18 (sequence 4)
Language
German
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I!. DerGottesstaat. Vervollständigenlassen, wenn wir uns im Einzelnen auf sie Beziehung der Organtheile zum ganzen Organismus beschränkten: sie würde aber als ganz verfehlt erscheinen, ivenn wir Individuen, Familien, Geschlechter der Pflanzen und Thierwelt allein nach diesem Grundsätze beurtheilen und nun endlich den Menschen zum.Schlußpunkte und letzten Zwecke der Schöpfung, alles Andere aber als bloses Mittel ansehen wollten, » Wenden wir das bisher Gesagte auf Beurtheilung der Staatsverfassung und ihrer einzelnen Bestandtheile an, so ergicbt sich, daß sie einen dreifachen Standpunkt zuläßt: den industriell-teleologischen, den rein o rs ganischen, und den des Selbstzweckes- Die beiden ersten würden gelten, wo nur immer der Staat, die Menschengesellschaft, einen vom Menschen übersehbaren Zweck — etwa das Glück, die Wohlfahrt/ die Eudamonie — vor Augen stellt; der dritte aber da, wo diese Zwecke zwar auch noch da, allein einem unübersehbaren, höheren Berufe untergeordnet sind. In diesem nun geht jener Ueberschuß, den die gemeine Teleologie zurückläßt, nicht auf, auch in der vollkommensten Berechnung nicht; dieser Beruf aber heißt: die Heiligung (---ö die moralische Würde , ist sein Keimpunkt im menschlichen Geiste). Giebt es nun anders einen Staat, der, wie die übrigen Schöpfungen Gottes, diesen Rest immerdar hervorhebt, ihn voranstellr und zum Ausgangspunkte macht; giebt es einen Staat, in welchem die Eu» dämonie nur in untergeordneter Beziehung gelten darf: so fühlen wir uns gedrungen, von diesem das Urtheil auszusprechen, das Aristoteles in allen Wesen und Werken oer Schöpfung anerkannt hat: das Unerklärliche — das Wunderbare — den. Finger Gottes (-ro SowztEöv -rr.) Es läßt sich dieser Gegensatz der Standpunkte und

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