Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Stellung des weiblichen Geschlechtes in dem Judenthume unserer Zeit
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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-7 in veni Judenthmne unserer Zeit. sich auch der Formglaubebei der Frage über diegrößere Zweckmäßigkeit des Gottesdienstes in hebräischer öder d-utscher Sprache, darum, wie für die Hälfte der Bekeinner deS Glaubens ain Besten gesorgt wekde?' Maw EMhüchstmö ohne Besonnenheit und UebetlegunF die Anforderung hin, auch die Frauen, denen man doch wahrlich nicht ausschließliche Beschäftigung mit der Wissenschaft züweisen will, deren häusliche Arbeiten sie von mühsamen Vorbereitungen zur Erlernung einer schweren, unserem Anschauungskreise ganz fremden- Sprache abrusen, auch sie sollen mit Gewandtheit in hebräischen Ausdrücken sich bewegen. „ Schulen für Juden" verlangt Ben Usiel, "dse jungen Sprößlsnge erzogen zu Juden , zu Söhnen und Töchtern des Judenthums, die Sprache ThnaclD, wie die Sprache ihres Landes, ihnen eigen, Ln beiden üe denken gelehrt!!" — Und wie könnte etwa der Inhalt des Gebetes sie ansprechend Scheut man sich ja noch immer nicht, in unfern Gotteshäusern das unwürdige Lob auszusprechen: gepriesen seist Du Herr, daß Du mich nicht zum Weibe gemacht! Wie kann da das fühlende Weib, wenn selbst das Gebet seine Niedrigkeit ausspricht, Liebe zum Glauben besitzen, wie kann es da in sich die edeln Keime ächter Religiosität entwickeln *)? Man möchte mohl hier entgegensetzen, man sebe hier »licht auf das -Meid mit geringschatzenden Blicken herab, sondern es werde blos auf dre größerer; gesetzlichen Verpflichtungen des Mannes Rücksicht genommen., und man danke dafür, m der Lage zu sein, diese Verpflichtungen erfüllen zu müssen, nnc auch der Dank dafür, daß man nicht Nichtisraelite und nicht Sclave sei, crufgefaßt werden müsse. Diesen Sinn giebt auch Naschi der Stelle Menachoth d in einer zweiten Erklärung. Aber eS wäre wvhl nun endlich Zeit , nicht die Zah!, sondern den Gehalt der Werke, nach Maßgabe der Mittel unL Krafle, abzuwägen uno dienach das Verdienst aüszntbeilen-