Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 3
- Article
- Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 557 (sequence 5)
- Language
- German
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Nachträgliche Bemerkungen. 557 woselbst er auch früher, wie an vielen Orten, des Abraham bcu Isaak Ab -Beth-Din als eines Verstorbenen, und wahrscheinlich seines Lehrers, gedenkt (vgl. Zunz a. a.O. S. 309 A- 21) — Serachiah war übrigens ein selbstständig kräftiger Mann, und die Vermuthung, welche er am Ende des zweiten Theiles der Erörterungen zu I b. I. (in unser» Ausgaben am Ende vpn Chullin) ausspricht: vielleicht wird Einer, der in diesen Decksionen weiter nachsucht, noch mehr als ich finden, suchte er selbst Ln einem später» Büchlein, das er "das Kriegsheer" nannte (abgedruckt in 2^1 Nr. 225), zum Thcile zu bestätigen, so daß er sich dort auch dcS Ausdruckes bedient : auch diese Gegenstände hatten wir ihm früher erlassen und nicht im Buche bemerkt. Das Büchlein selbst spricht über 13 Regeln, welche bei der Erklärung der Gemara anzuwenden seien; zeigt Dieses schon von logischem Sinne, so spricht der Schluß die Bekanntschaft mit der Logik und die Bedeutung, welche er derselben einraumte, noch deutlicher aus. Der Unterschied, — heißt es daselbst — zwischen der untergeordneten (^2V, bei dem spätem Samuel ebnTibbon schlechtweg und der hohem Gattung (sslIÜIi bei S. e. L. Ü12), dessen wir erwähnt haben, ist bekannt und erläutert in der Logik ("2iiwelche die Wage aller Wissenschaftist; durch sie wird klar, was die Individuen (O'V'tril, nämlich die einzelnen Gegenstände sind, was die untergeordnete, was die höhere Gattung, was wesentlich zukommender, was zufälliger Name .ist. In den Worten und Untersuchungen des Thalmuds wird diese Wissenschaft häufig angewandt.— Das große, nach dem jüdischen spanisch arabischen Versmaße abgefaßte, Schlußgedicht, eine Anrede an seine Seele, enthält in der Mitte den Vers; 'tri nnitr -Mi liiNO O'JPsN 'N^tD NiiiO Das Alter hat dein Haupt gesalbt mit Thau, Und morgen, ach, vielleicht ganz kahl geschoren. Diese Stelle, widerlegt am Sichersten die verbreitete Meinung, als sei er in früher Jugend gestorben. — Die Kühn-