Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 526 (sequence 9)
- Language
- German
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'526 R e c e « s i o a e n. sind, die Begriffe sowie über Gott, Welt, Mensch und Israel, so auch über »Thauroh« schöpfen, dann mit dem Geiste solchen Begriffes Schas studiren Md so in »Hallochoh" den auS Thnach vorausgesetzten Begriff auseinandergelegt und in »Aggodoh" in Bild verhüllten Ausspruch solchen Geistes finden, und immer bei allem Schöpfen aus diesen Quellen auf Begriff, Nebenbestimmung, symbolische Beziehung zurückgehn, wobei wir jedoch noch ferner das und , das Biblische und das Rabbinische sorgfältig scheiden, in jenem das aus dem Wesen des Gegenstandes selbst Fließende, in diesem die bei der Ausübung des Gebotes sich bemerklich machenden ferner» Erfordernisse erkennen und endlich die Eigenthümlichkeit der Quellen selbst berücksichtigen müssen, welche, karg im Niederschreiben, nur das für die Anwendung Nöthige geben und den Geist mündlicher Belehrung und selbsttätiger Analyse überließen (S. 51. 97 und 98). Suchen wir auf diesem Wege uns dem Inhalte der Lehre zu nähern, dann finden wir in ihr Dasselbe, was wir nach der früher erkannten Bestimmung Israeli von ihr vermuthen, die Anleitung, wie der Mensch mit Allem, was ihm verliehen worden, Gottes Willen erfüllen solle gegen Alles, was ihn umgiebt, oder wie er Gerechtigkeit und Liebe üben solle mit Allem und gegen Alles, aber noch dazu was Israel, das noch außerdem diese Idee der Menschenbestimmung, sich und Andern zur Erziehung, zu bewahren und auszusprechen hat, das ferner früher ein Staatsleben führte, aus dem sich gleichfalls Pflichten erzeugten, die »außer dem Lande und dem Staate keine Anwendung finden,» als solches noch besonders zu thun hat. Dieses ist also der »Inhalt der verpflichtenden Thauroh,« der in folgenden Abtheilungen erkennbar ist.— Erstens: Wahrheiten, welche uns in der Lehre mitgetheilt werden, über Gott, Welt, den Beruf des Menschen im Allgemeinen und Israels insbesondere, Wahrheiten, welche nicht geradezu hingestellt, sondern aus einzelnen Aussprüchen , aber einfach, erschlossen werden, Wahrheiten, nicht als Glaubenssätze anbefohlen, sondern zu erkennen Md aufznfassen, damit das Leben