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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 467

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 3
Article
Der Kampf christlicher Theologen gegen die bürgerliche Gleichstellung der Juden
Date
1836-01-01
Page
Seite 467 (sequence 22)
Language
German
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gegen die bürgerl. Gleichst, der Inden. 467 ihm ist es wiederum blos zu thun, um—vorgeworfene Unbekanntschaft mit gelehrten Erscheinungen zu beseitigen, das richtige Vcrständniß der von ihm citirten Stellen zu erweisen, oder wo es nicht anders geht, solches gewaltsam zu behaupten, und noch neue Citate hinzuzufügen. Die Folgerung — was liegt daran? — So sagte Herr S. u. A., es sei lächerlich, wenn man es als geheimen Grund Mendelssohns angebe, daß er deßhalb nicht zum Christenthume übcrgetreten, weil er an die Menschwerdung, Dreieinigkeit u-s. w. nicht glauben konnte, und führt dafür »dessen Brief an den Erbprinzen von Braunschweig an, wo Dies deutlich gesagt worden. Habe ich nicht Recht, ruft H. „schmunzelnd». S. widerspricht der Zulässigkeit eines falschen Eides unter den Juden und weist auch das Mißverständnißeiner Stelle in einem alten Monaischen Kalender nach; was erwidert H.d Im Ganzen Nichts, nur der Altonaer Kalender wird mit neuen Unrichtigkeiten in Schutz genommen. S. belächelt die Folgerung, die H. aus herausgedeuteter Feigheit biblischer Personen auf die fetzigen Juden zieht; ist ja das Citat richtig, H. antwortet nicht; S« weist die abgeschmackte Deutung ab, daß, weil die biblischen Dichter von den Schmerzen der Gebärerin ein Bild für große Schmerzen entlehnen, die Israeliten sehr empfindlich für körperlichen Schmerz sein müßten; nun Dies ist eine Folgerung, und Herr H. „will solche Deutungen gerne aufopfern". Aber S. fährt fort mit der Bemerkung, daß auch die Griechen ein solches Bild kennen und fügt die rhetorische Frage hinzu: haben Sie denn die griech. Litt, vergessend Dies ist ein Vorwurf, den man nicht so leicht auf sich sitzen lassen darf; büße für Deine Unwissenheit 30 *

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