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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 463

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 3
Article
Der Kampf christlicher Theologen gegen die bürgerliche Gleichstellung der Juden
Date
1836-01-01
Page
Seite 463 (sequence 18)
Language
German
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gegcn die kürzer!. Gleichst, der Judeni 463 münzen in rabb« Schriften erhoben wurden, also die Mikrologie, die sich oft in denselben zeigt; aber diese durfte er freilich uns nicht cntgegenhalten. Verleumdung ist, daß die Beschneidung in jüdische "Nationalinterefsen" eingreife (S. 213); ist sie ein Bund, so steht sie der Taufe gleich, und cs wären auch an diese ganz vom Vaterlande gesonderte „National- Interessen" geknüpft. Nur findet der Unterschied Statt, daß die Beschneidung als eines der gewöhnlichen Gebote betrachtet wird, dessen Unterlassung nicht aus dem Judenthume auöschließt, während die Taufe als durchaus wesentlich zum christlichen Verbände betrachtet wird, und noch vor Kurzem hat mir ein sehr verständiger Mann den plaufibeln Einwurf gemacht, es wäre nicht einmal räthlich,. die Juden zur Ausübung der Arzneikunde zuzulassen, weil der christliche Arzt zuweilen — die Nothtaufe verrichte. Verleumdungist, daßdas Nichtstattfinden gegenseitiger ehelicher Verbindung auf einem „nationalen" Hochmuthe beruhe. Herr H. ist Professorder christl.Theologie, und ihm muß die Kirchengeschichte besser bekannt sein als mir; warum weiß er denn nicht, baß die Kirchenversammlungen von Elviro (I. 305), Laodicea (397), Chalcevon (451), Agde (506), Auvergne (535), die Ehe mit den Juden bei Strafe der Excommunication verbieten und die schon vollzogene Verbindung als nichtig erklären? Hier würde die jüdische Logik mit der Hartm.'schen übereinstimmen in dem Schlüsse: wenn Verbote nöthig waren, ja wenn sogar die vorhDdencn Ehen getrennt wurden, so müssen wohl solche Fälle vorgekommen sein, und die Kirchenversammlungen sind, wahrscheinlich aus Demuth,

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