Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 3
- Article
- Der Kampf christlicher Theologen gegen die bürgerliche Gleichstellung der Juden
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 451 (sequence 6)
- Language
- German
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gegen die bürgerl. Gleichst, der Juden. 451 rigen Geschickes! — nicht verstanden hat; Dies hatte ihm Herr l). Salomon so bündig nachgewiesen wie nur möglich, aber Solches war zu viel. Die Richtigkeit aller seiner Schlüffe würde er sich weit eher abstreiten lassen; aber ein Stäubchen seiner Gelehrsamkeit entwenden lassen, Vas ehrende Bekenntniß thun, ich habe mißverstanden und geirrt!— Dies ist ein Verlangen, das man an Herrn H. nicht stellen darf. — Quelle ist ihm auch das Thor ledoth Jeschu (das. V, 2. S. 16; das orth. Jud. S. 71), das man nur aus Wagenseils Ausgabe kennt, und da diese sich fast blos in den Händen christlicher Gelehrten befindet, den Juden ganz unbekannt ist. Quellen sind ihm, was einige fanatische Scribenten in Schriftlein, die niemals an Tageslicht kamen, die aber ein Naritätenkrämer, wie Uffenbach, gesammelt hat, zur Schande der ganzen Zeit, welcher sie angehörten, der Christen sowohl, die sie zu Gehässigkeiten trieben, als ihrer selbst, niedergelegt haben. Und geht es unserm Gegner etwa besser mit den Schriften der neuesten Zeit? Entweder sucht er sich Leute aus, die blos in seinen Augen Autorität haben, weil er ihre Büchlein einmal gelesen hat und sie für ein Citat, den einzigen Maßstab für ein jedes Werk, doch immer gut sind, oder er entreißt solchen jüd. Schriftstellern, die Gebrechen mancher ihrer Glaubensgenossen nachdrücklich tadelten , Stellen und zeiget sie höhnend als Documente auf. Aber warum gilt ihm nicht der Schriftsteller gleichfalls für ein Zeugniß jüdischer Gesinnung? warum erkennt er es nicht, wie eine solche offene Sprache beweiset, daß sie Anklang findet bei einem großen Theile? warum will er es nicht einsehen, daß, wenn man ermähnend zu sei- 29 *