Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 3
- Article
- Grundlehren des isr. Glaubens
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 439 (sequence 4)
- Language
- German
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n. Grundlehren des l'sr. Glaubens 439 ligen Büchern vorkommt, sind von zweierlei Art. Sie sind nämlich zum Lheile hebräische Wörter, welche den Hauptbegriff ausdrücken, den wir mit dem Worte Gott verbinden, zum Theile aber auch eigentliche nomina. xroxria, die zwar aus bekannten Stammwörtern gebildet, aber nicht von denselben nach grammatischen Formen hergeleitet sind. Zu denen der ersten Art gehören: die Macht, die verlängerte Form und der daraus gebildete Plural welches Wort, wenn es der Gottheit beigelegt wird, so viel heißt, als Urquell und Concentration aller Kräfte, weßhalb auch die mit ihm verbundenen Prädicate meistens im Singular stehn. Dieses Wort heißt auch oft das Gericht oder die Richter, weßhalb die Thalmudisten annehmen, daß es Gott als strengen Richter seiner Geschöpfe bezeichne. Zu den Benennungen der ersten Art gehört ferner das selten vorkommende jiiU, der Herr, wahrscheinlich gebildet aus richten, und die verlängerte Form Zu den Benennungen der zweiten Art gehören: 1) Das Tetragrammaton oder der aus den vier Buchstaben fq, i, n? gebildete Name, vas Sein. Dieser Name ist nicht mit ihm eigenthümlichen Vocalen bezeichnet, sondern entweder mit den Vocalen der Benennnng »2^ oder mit denen der Benennung verbunden und wird deßwegen in der Synagoge immer wie das Wort ausgesprochen, dessen Vocale ihm beigegeben sind. Die Benennung Jehova ist daher durchaus falsch, denn sie verbindet Consonanten mit Vocalen, die ihnen nicht angehören. In den Propheten kommt das Tetragrammaton oft in Verbindung mit dem Worte Heerschaar en, vor, welches auf die