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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 438

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 3
Article
Grundlehren des isr. Glaubens
Date
1836-01-01
Page
Seite 438 (sequence 3)
Language
German
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438 II. Grundlchrcn des isr. Glaubens. Diese Belehrungen betreffen jedoch ausschließlich die Sitten Gottes und seine Gesinnungen gegen die Menschen, welchen Ausdruck wir uns nicht Zu gebrauchen scheuen, weil er den entsprechenden Begriff am Besten bezeichnet. Alles, was die h. S. von der Gottheit aussagt, bezieht sich auf die Sitten des Allerhöchsten, oder auf die Art, wie er sich gegen das Weltall benimmt, oder auf die Gesinnungen, welche seiner Weltregierung zur Grundlage dienen: Beides, insofern cs die Sprache auszudrücken und der menschliche Geist zu fassen vermag. Wenn sie der Gottheit noch andre Attribute beilegt, die auf Sitten und Gesinnungen keine Beziehung haben, als Allgegenwart, Allwissenheit, Ewigkeit u. a. m., so stellt es sich immer aus dem Zusammenhänge deutlich heraus, daß Dies nur geschieht, um den Eindruck, den die göttlichen Sitten und Gesinnungen auf das menschliche Gemüth zu machen geeignet sind, zu erhöhen und ihm auf unsre Lebensweise einen größcrn Einfluß zu verleihen. Ueber das Wesen der Gottheit erhalten wir in den heiligen Büchern keinen andern Aufschluß, als daß sie war, ist und sein wird, den einzigen, den der beschrankteste wie der umfassendeste menschliche Geist zu begreifen vermag, und als Moses nach dem Namen Gottes fragte, unter welchem er seine Sendung verkünden sollte, war die Antwort: Ich, der ich bin, was ich immer sein werde, welchen Worten gleich darauf das ehrwürdige, gleichbedeutende Tetragrammaton substituirt wird, von dem Gott sagt: Dies ist mein Name in Ewigkeit und Dies mein Andenken für und für. §. 19. Die Benennungen, unter welchen Gott in den hei-

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