Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 3
- Article
- Vertrautes Schreiben an einen Rabbi
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 433 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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an einen Rabbi. 433 Buch, das, unter dem Titel 11"H1 den Maimonides zum Vrfr. hat. Waren Sie aufmerksam auf vasl^ol. 144 befindliche merkwürdige kesxonsum? Dort heißt es ausdrücklich:,/Alles, was durch Vergleichung oder durch den Schluß vom Leichteren zum Schwereren öder durch ähnlichen Ausdruck an verschiedenen Stellen — wie durch irgend eine der dreizehn Schlüßarten erschlossen wird , ist nicht als biblisch zu betrachten, bis der Thalmud es ausdrücklich als biblisch angiebt; vielmehr heißt es Q'"12D , so wie selbst das dem Moses von Sinai Mitgetheilte blos Ü'NOIO ^IZ-IO beißt. Biblisch ist nur, was a u s d r üW lich in der Bibel gelehrt wird, wie Schaatnes, Sabbath, verbotene Verwandtschaftsgrade UNd Dinge, vost denen der Thalmud ausdrücklich sagt, sie seien biblisch, was aber blos bei 3 oder 4 Gegenständen der Fall H u. s. w." Ich denke, mein Verehrter, diese Basis wäre zu benutzen, und Man sollte bald an die Arbeit gehen/ An sachkundigen Männern fehlt es uns nicht. Wir haben unter unfern Rabbinern gute Köpfe genug- »denn sie auch keine Barte haben, und es ist wahrlich Zeit, a st' das Werk zu gehen, des Herrn halben, sostll' zerstören sie unsre Lehre. Alle redlich vorzuneh-» wenden Reformationen finden in diesem Ausspruchejetzt' wie vormals, ihren Schutz und ihre Rechtfertigung. Die Alten waren rüstiger und freisinniger denn wir, uNst rotz der einseitigen und hemmenden Behauptung: kM V'lirM urr Mdt haben sie W als Menschen, als Männer bewiesen. LNarÜM befolgen wir ein so tteffliches Beispiel Nicht?