Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 3
- Article
- Vertrautes Schreiben an einen Rabbi
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 431 (sequence 15)
- Language
- German
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an einen Rabbi. 431 der singul. Form bezeichnet werden und mosaisch nur die Feier des Sabbath (Exod. 31, 13. 17), die mündliche Belehrung über die Passahfeier (Exod. 31, 8-9) so wie die Unterweisung über das Dasein Gottes und über die Liebe zu dem Einig-Einzigen, mit dem Namen Oth (xii--) bezeichnet wird, wollen wir dem Vrf. auch eben nicht zum Vorwurfe machen; daß derselbe aber in die Nasse der Symbole Dinge hineinzieht, wie z. B. N1W u. s. w. (S. 60 — 62) — Dinge, denen selbst der saselhafteste Rabbiniömus, der sich nicht gescheuet, dem Judenthume Manches anzuklecksen, was dem Charakter des Judenthums schnurstracks entgegen ist, keinen solchen Charakter beigelegt, daß er auf diese Weise mit einem bedeutenden Theile der Gesetze eine wahre Symbololatrie treibt, kann unser»« Ben-Usiel wahrlich nicht nachgesehen werden, und umgekehrt wie jenem vorwitzigen Rabbi müßte man ihm zurufen: 7WQ — NNN " Und diese S y m b ololatrie soll den Geist der mos. Gesetzgebung erklären, und der Religion auch bei solchen Gemüthern Eingang verschaffen, die mißtrauisch gegen sie geworden und dieselbe aus ihrem Leben verabschiedet haben?— Und wie? Kennt denn der reformirende Vrf. seine orthodoxen Glaubensgenossen so wenig, um nicht zu wissen, daß gerade durch das Uebermaß der Wort- und Thatfymbole die Religion zum mechanischen Spiel herabgesunken ist, und der Geist derselben unter der Hand die Flucht ergriffen hat? Glaubt der Vrf. nun allen Ernstes, daß es ihm gelingen wird, selbst den '/Nichtgenuß des am Fest und Sabbath (?) gebornen Ei's" zur Religiosität zu erheben und philoso-