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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 400

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 2
Article
Hamburg [Nachricht]
Date
1836-01-01
Page
Seite 400 (sequence 6)
Language
German
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IRI
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400 Nachrichten. gend untergräbt und der Lohn der belohnten Eigenschaft nicht entspricht, auch das Niedrige als Lohn für das Höhere gesetzt würde. „Die Tugend, als des Lebens Zweck, ist mit der Glückseligkeit gleich bedeutend, oder glücklich werden, glücklich sein, — Dies fühlet jede Brust — ist des Lebens einziger Zweck (?): und irdisches Gltt wäre ihr Lohn? Hilst dieses denn zur Glückseligkeit?"— Aber Aufmunterung zur Tugend ist es, indem wir, gerade weil wir es ohne Verdienst erlangt haben, zur Dankbarkeit, zum Gehorsam, zur Demuch, zur weisen Benutzung angeregt werden und ferner durch die Freiheit von gewöhnliche» Sorgen um so eher für das Höhere wirken können. Vielleicht vermißt Mancher die bestimmtere Bezeichnung des irdischen Gutes als eines Mittels züm Wirken für höhere Zwecke ungern. — Das Gedächtnis; ist, wie es der Mann verdiente, der auf jede Weise fürs Erstrebe» und Verwirklichen des Guten in seinem Kreise bemüht war und besonders um die Tempelgcmeinde unanslöschbare Verdienste hat. — Die dritte Predigt trägt den Titel: Ein altes Kriegsgesetz mit einer neuen Anwendung (gcdr. b. Hartwig und Müller 16 S.), ist am zweiten Sabbathe nach dem 9. Ab. (15 August) gehalten und erhielt ihre etwas sonderbare Aufschrift durch den Text 5. M. 23, 10. und 15, aus dem das Thema — Wie verhält sich der Israelit bei so vielem Feindlichen . im Leben? —- sich crgiebt. Der Text wird zwar etwas gedeutet und nach ihm fern liegenden Beziehungen genommen, was auch im ersten Theile schon dadurch sich kund giebt, daß Unanständigkeit, als im Texte liegend, eine zu weite Bedeutung erhält; aber die Ruhe und besonnene, würdige Haltung, die daS Ganze an sich trägt, läßt solche Nebensachen übersehn. Schön werden bei der Warnung, selbst im redlichen Kampfe gegen menschliche Feindschaft, keine Verbindung mit gemeinen, schlechte» und ruchlosen Menschen zu schließen, die Übeln Folgen, welche der Anschluß des losen Gesindels beim Auszuge aus Aegypten gebracht, benutzt. Noch eine Stelle als Beispiel! „Sei unverzagt, m. Ist., wenn in dir die Wahrheit angefcindet wird, wenn du allein um der Wahrheit willen leidest. Freue dich und halte fest an ihr; in dem Siege, den die Wahrheit zu feiern berufen

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