Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 374 (sequence 8)
- Language
- German
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374 Nachträgliche Bemerkungen-. gegen sträubenden Geiste der Uebcrsetzcr selbst. — 3ch muß jedoch bemerken, daß Abusaid, der Vers, der samaritanisch-arabkschen Uebersetznng ei» Exemplar der Übersetzung des Saadkas vor stch gehabt, das aber mehre Samaritaner fälschlich dem Tyricr Abulhassan, einem Manne ihres Glaubens, beigelegt hatten (vo 8»oz' in Eichhorn's Allg. Bibl. der bibl. Litt. B. III S- 1. ff.) Aus diesem Jrrthume folgt allerdings, daß unter den Samaritanern Exemplare von Saab. Uebersetznng mit arabischer Schrift sich fanden, aber mehr auch nicht. G. Wir lassen hier aus einer brieflichen Mitthcilung eine kleine Untersuchung des Herrn Nap. über den Verf. des Schir Hajichud ("Illl'H 1'V), ln Übersetzung folgen, die zugleich als Nachtrag zur A. 25 der bis jetzt besprochenen Biographie dienen kann. Es scheint mir nun, daß Berachiah, der Punckator N'ZIIl'l), der Verf. der „Fuchsfabeln" der eine zweite Uebersctzung der „Glaubens- und Sittenlehren" lieferte, Verf. der Gesänge zur Verherrlichung der Einheit Gottes (Schir Hajichud), deren Ursprung bis jetzt unbekannt war, sei. Erstens weisen die Reime darauf hin, daß diese Gesänge nicht das Werk eines spanischen Dichters sind, indem die Reime bei den Spaniern—die unter uns s. g. reichen sind, bei welchen die Gleichheit der ganzen Sylben Statt findet. Hier aber findet sich blos die Gleichheit eines einzigen Buchstaben, wie die franz. Dichter reimten, und wie es auch in den erwähnten Fabeln vorkommt, die auch in der leichten Versification mit jenen Gesängen große Aehnlichkeit haben. In diesen scheint auch eine gleiche Aussprache des 0 und (vgl.-'sllON und Ende des Ges. 3, derselbe Reim kn der letzten Fabel), V (Schm) und V (Sin) und O (vgl. und Ges. 2; und Ges. 0; 1V? und 1MH Ges. 3, womit übercinstimmt am Ende der Fabel von den Lämmern, dem Rehe und dem Löwen: 1VD und 1V1) vorausgesetzt zu werden, was blos in der Aussprache der Franzosen Statt findet. Ebenso bildet in bei-