Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 375 (sequence 9)
- Language
- German
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375 Nachträgliche Bemerkungen. den Werken oft ein zum zweiten V. gehöriges Wort den Reim des ersten Verses. So kn Ges. 4; Ges. 7:..WO', was sich in den Fabeln sehr häufig findet. — 2) Schon der selige Heidenheim bemerkt, daß die Stelle am Ende des Ges. 5: alles Sichtbare und Begreifbare ist unter zehn (Kategorien) gefaßt u. s. w. dem zweiten Abschnitte der Glaubens¬ und Sittenlehren des Saadias entnommen ist. Es ist nun sehr wahrscheinlich, daß der Uebersetzer dieses Buches auch Stellen aus demselben benutzt habe, um seine Gesänge damit zu schmücken. — 31 Bekanntlich legt man diese Gesäyge Juda dem Frommen bei, sowie Dies auch in mehren eoäü. von äe IlossL geschieht *). Jedoch wird ein Jeder leicht die Verschiedenheit in der Darstellung merken, und eS scheint der Jrrthum wohl daher zu rühren, daß unter den Papieren Juda's und seiner Kinder sich auch diese Gesänge fanden, sowie ja auch in dessen Buch Chasidim sich so manche Stellen fremder Art hineinverloren haben. Nun sind aber die Stellen aus Saadias, die in diesem Luche Vorkommen, nach Berachiah's *) Heidenheim in der, dem letzten Bande seiner MachsorauSgabe Vorgesetzten, Abhandlung über die PaiLanim (4. Ausg ) bemerkt «. d. W-: Juda den Samuel den Kalonymos, daß in der Gebetordnung des Vorbeters Herz aus Troyes ein Eommentar von Juda dem Frommen zu diesen Gesängen angeführt werde. Er leitet daher den Jrrthum, diesen als Verf. zu bezeichnen, daraus her, daß er sie commentirt, vermuthet aber, daß der Verf. dessen Vater, Samuel der Fromme, gewesen sei, und fand seine Vermuthung dann bestätigt durch eine, bei Jakob Emden angeführte, Stelle aus dem Buche NiZachon, wo Dies geradezu ausgesprochen wird. Nach dieser Stelle gab z auch Zuirz (S- 393 A.) den Verf. an.— Jedoch urgirt Rap. in einem späteru Briefe mit Recht den bedeutenden Unter» schied zwischen dem Geiste dieser Gedichte — die in einem Cod. de Nossi 166 wieder einem Andern, Isaak dem Frommen, beigelegt würden — und den Beschäftigungen dieser ttvrdfrauzö- -schen Familie. G