Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 372 (sequence 6)
- Language
- German
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A72 Nachträgliche Bemerkungen. späterer Ucbcrsetzer, mag seinen Grund darin haben, daß bis zu seiner Zeit die Bibel noch nie im Arab. zu lesen war, und er daher wünschen mußte, zugleich der damals herrschenden Nation einen guten Begriff von nnscrn heil. Schriften zu ge» ben und ihr die sehr vielen, durch den Koran veranlaßten, Jrrthämcr über nnscre bibl. Geschichte-zu benehmen. Erstem Grund ist auch der nämliche, der die griech. Juden bewog, die Bibel das erste Mal Ln griech. Sprache und Schrift zu übertragen. Die ähnlichen Ursachen hatten auch noch andere ähnliche Wirkungen, nämlich diese, daß beide, die erste griech. und die erste arab. Ucbcrsctzung, jeden Anstoß wegen der Unkörpcrlichkcit Gottes und andere anstößige Redeweisen weg» znränmen oder zu umgehn suchten. Hingegen haben die späteren griech. Juden, und besonders Aguila, wenigstens seine Abschreiber, nachdem die erste griech. geschriebene Uebcrsetzung bereits längst bekannt war, ihre neuen griech. Ucbersetzungen mit hebr. Buchstaben geschrieben — wie ich Dies an einem andern Orte erwiesen habe —, und daher auch weniger Rücksicht genommen, anstößige Stellen erwähnter Art zu ändern —, eine , Ursache, die weit befried.' w ist, als jene, welche der übrigens sehr gründliche Forst. Lähnc in seiner geschichtl. Darstellung der jüd. aler. Rech chilos. (2te Abth. S. 90) angkebt. -- Ich habe übrige Vorrede des Saadias zu der UebcrsctzunA des Pentateuchs nicht vor mir, aus welcher wahr, scheinlich Manches'über diesen Punkt zu ersehen wäre. Möchte nur der gelehrte Freund, von welchem der Hr. Rec. uns bald eine Monographie über diesen Gegenstand hoffen läßt, diese Vorrede stanz ins Deutsche übertragen! Er würde sich dadurch den Dank mancher Leser erwerben. Rap. Was die Stelle des E. E. betrifft, so muß ich bekennen, daß ich Anfangs durch die Gründe des Herrn Verf. wankend wurde, aber bei nochmaliger Prüfung mich dennoch nicht überzeugt fühle. Ich weiß nicht, warum E. E. gerade dem S. blos hätte Furcht beilegen dürfen wegen mohammedanischer Leser, da auch jüdische Leser Anstoß daran nehmen konnten, wenn sich kn einer Uebersetzung unübersetzte Wörter finden wür-