Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 371 (sequence 5)
- Language
- German
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371 Nachträgliche Bemerkungen. Ländern, Thieren, Geflügel und Edelsteinen,... bei denen er sich oft geirrt, wie ich es zeigen werde... Vielleicht that er Dies zur Ehre Gottes, indem er das Gesetz in die Sprache der Araber und in ihre Schrift übertrug, damit sie nicht etwa sagen mögen, es gebe in unserer heiligen Schrift Wörter*), die wir nicht zr! erklären wissen". — Es ist nun der Sinn des E. E. klar zu ersehn, daß blos weil die Ucbersetzung in arab. Schrift zu lesen war, für arabische Leser zu fürchten stand, sie möchten unsere Unwissenheit in der Erklärung mancher Wörter verspotten. Aber auch in der zweiten vom Rcc. angef. St. aus dem Jesod Olam ist, meines Erachtens, ebenfalls blos der Schriftcharakter gemeint. Dort nämlich wird erzählt, daß Samuel der Fürst wegen seiner Sprachkenntniß dem König empfohlen und von demselben auch angestellt wurde; es konnte also der Erzähler sich nicht damit begnügen, zu sagen, Samuel sei in der arabischen Sprache geübt gewesen, indem ihm die Kenntuiß des Arabischen, was natürlich auch bei den Israeliten die gewöhnliche Sprache war, nicht als ein Vorzug auzurechncn war, aber wohl daß er auch die Schrift der Araber lesen konnte. — Die Vergleichung, welche der Rec. zwischen dem Zeitalter des S« Md dem Mcndelssohn's anstellt, ist nicht ganz genau. Denn während die Juden zu M.'s Zeit noch sehr wenig deutschgcschriebene Bücher lasen, haben wir gewisse Spuren, daß sie zu S.' Zeit häufig von arab. geschriebenen Werken Gebrauch machten. So sagt Hai Gaon in einem Gutachten: „Als Samuel Gaon (sehr nahe dem Saadias) und seines Gleichen blühten, fingen die Juden an, sehr häufig in den Büchern Fremder zu lesen" (Vgl. Hai A. 8; Saab. A. 28). — Daß sich Saad. allein bei seiner Uebersetzung arab. Schriftzüge bediente, gegen den Gebrauch ') Ich lese-O-,1 st. u. st. - Rap. - Ich weiß nicht, ob die erste CorrecLur riöthig ist. E. E. könnte nämlich sagen, S. habe keinen Beweis, daß der Fluß Nil genannt sei, nur übersetze er auch Chavila, wie es nun nöthig geworden, d. h. übereinstimmend mit dem Flusse. G» 24 "