Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 370 (sequence 4)
- Language
- German
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370 Nachträgliche Bemerkungen. ScheriraGaon war sehr kurze Zeit nach ihm und nennt unfern Saadias — Sohn des J.oscph; ebenso der Abschreiber der Uebersctznng des JcsaiaS bei Paulus; begleichen der, welcher das eine Buch der Glaubens-und Sittcnlchrcn in der Oppcnhcimerschcn Bibl. abschrkcb (vgl. A. 26), wovon auch ich jetzt ein gedrucktes Ercmplar besitze, das mit den Worten beginnt.- cS sagt Saadias, Sohn des Joseph (was zwar allerdings Zusatz des Uebersctzers ist. G.)- Daun findet man im Jttur des Isaak bcn Abbamare im Art. "so erwiderte Saadias dem Nab Joseph Schuloberhaupt", wo sehr wahrscheinlich Sohn des R. Joseph zu lesen ist. Die Abschreiber seiner Hymnen endlich bei ck« Nass» (e«ck. 777 u. 1274), in welche» er vielleicht seinen Namen durch die Anfangsbuchstaben der Verse so zeichnete, geben den gleichen Namen. Gegen so viele Zeugnisse muß wohl die des Masndi als ungültig erscheinen. Dazu kömmt noch, daß die älteren jüd. Schriftsteller fast immer auf des Vaters Namen Rücksicht nehmen, wahrend ein Araber sich leicht zwischey den Name» Jakob und Joseph irren konnte. Rap. Seite 188 u- 189. Ucbcr die Frage, ob Saadias seine Uebcrsetzung des Pentateuchs in arabischen Schriftzügen verfaßt und über die Erklärung der Stelle des E. E. zu 1 M. 2, 11. — Der geehrte Herr Reccnscnt scheint hier während des Schreibens vom Zweifel zur Gewißheit übergcgaugcn zu sein, daß die Deduktion des Vfrs. irrig ist; nun muß dieser die ihm bekannte gütige Nachsicht deü Erstem für sich kn Anspruch nehmen, wenn er sagt, das der H. Ncc. der angek. St« des E. E. zn wenig Aufmerksamkeit geschenkt, da er sonst unmöglich einen Augenblick hatte zweifeln können, daß unter (nichtNMWTN)wirklich der arab. Schriftcharaktcr verstanden wird.— Es heißt dort nämlich: „der Gaon (S.) erklärte durch den Fluß Aegyptens (Nil); dafür hat er aber keinen andern Beweis, als daß er auch das Land in diesem Sinne erklärt, ohne dabei irgend einer Tradition zu folgen. So machte er es auch mit Volksstämmcn,