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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 342

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1836-01-01
Page
Seite 342 (sequence 12)
Language
German
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312 R e c e n s i o n e n. Was die Kabbalisten unter N1N1 verstehen, haben wir um so weniger zu verantworten, als ja die ganze ema« eines gewandten Verführers, sie zu wecken. — Erst als die aterandrinische Philosophie sich mit dem Zudenthume zu vereinigen strebte, da waren es am Meisten solche Erzählungen, die man aufsuchte, um psychologische Näthsel und deren Lösung an sie zu knüpfen. Daher wohl zuerst der Vers. des Buches der Weisheit (2, 2D: Durch den Neid des Teufels tratderTod in dieWelt ein, und ebenso Sirach 25,24: von einem Weibe ist der Anfang der Sünde, und durch sie sterben wirAlle;abervoriErb sü nde noch Nichts. Die Synagoge,ihrem praktischen Aufträge getreu, ließ sich dennoch in diese leicht verwirrende Spekulation nicht hineinreißen. Nur leise, aber auch immer bestritten, drang sie auch, nicht iir's Zudenthum, sondern in die Ansicht einzelner jüd. Lehrer ein. "Warum, so sollen die Engel Gott fragen, hast Du Adam mit dem Tode bestraft? Weil er ein leichtes Gebot, das ich ihm gegeben, nicht erfüllte. Warum Moses und Aaron, die nicht gesündigt? Ein Verhängniß ist dem Gerechten wie dem Bösen (Sabbath 55 d.) Dies heißt freilich bloS soviel, als daß für solche Fragen keine Antwort vorhanden ist, und nur hineindeuten könnte man, daß nun einmal der Tod wegen Ad am'S Sünde Erbtheil seines ganzen GeschlechreS sein müsse, aus keinen Fall aber, daß die Sünde selbst vererbt sei, wogegen selbst diese Stelle spricht. Aber auch gegen diesen Schein verwahrt sich ein Anderer, wenn er sagt (das.), auch MoseS und Aaron seien der von ihnen begangenen Sünde wegen gestorben. Wenn es ferner heißt (das. und Baba Bathra l? a vgl. auch Zusatz zu Targ. Ruth Ende), vier seien bloS „wegen des Rathes der Schlange" gestorben, da sie nämlich völlig sündenfrei gewesen', den Tod also aus eigner Schuld nicht verdienten: so wird hier freilich wieder auf der einen Seite die Nachwirkung der Strafe vom ersten Menschen her angenommen, hingegen andrerseits die Nachwirkunö der Sünde schlechterdings geleugnet. Diesem Satze widerspricht, jedoch vollkommen — was die Gemara selbst anerkennt — der andere (Sab- Lath 55 n und t>): es giebt keinen Tod ohne Sünde und keine Schmerzen ohne Vergehen. — Diese verschiedenen Meinungen sind alle eigentlich als loSgeriffene Stücke einer Theodlcäe

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