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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 223

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 2
Article
Neues Stadium des Kampfes in dem Judenthume unserer Zeit
Date
1836-01-01
Page
Seite 223 (sequence 15)
Language
German
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in dem Judenthumc unserer Zeit. 223 die Duellen, die immer Urkunden des Judenthums bleiben, werden in ihrem Lichte geprüft werden. So erkennet nun der Eine, der, als der beredte Mund einer Masse von Zeitgenossen, nicht die Aufhebung des bestehenden äußern Judenthums predigt, sondern es schon als aufgehoben voraussetzt, eine hohe Idee im Judenthume; er erkennt, gleichviel ob von ihm die wahre Idee des Judenthums gefunden ist oder nicht, den hohen, mächtigen Geist, der durch dasselbe waltet; er dringt nicht auf Hebung des praktischen Geistes, auf Reform, neue, verjüngte Gestalt; aber er sieht einen Geist in ihm, der, ewig dauernd, auch ewig die Synagoge, die Menschheit durchdringen müsse. -/Wäre nicht, so spricht er, das System von Stützen, das die Väter zur Sicherung ihres Grundbaus nöthig erachteten, zuletzt und bis heute von dem Baue, den sie halten sollten, selbst mit getragen worden: die Stützen und der Bau wären längst vergessen!" Die äußere Gestalt, weil ihm rein äußerlich, und nicht Bedingung der Idee, wenn auch in beständigem Werden — ganz preis gegeben, nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil dem wahren Gute, das ewig bewahrt werde, hinderlich! — Der Andere aber, mit Jubel ausgenommen von den Verehrern der bestehenden Form als ihr Hort und Vertheidkger, die äußere Gestalt als ein Ewiges verehrend, als voll verbindlich für alle Zeit und auch für die unsere, in der Forderung des Thuns mit der Formgläubigkeit einstimmend, verwirft dennoch aufs Bestimmteste den rein an der Form haltenden Glauben verächtlich und ringt hinan durch sie, wenn auch sie starr festhaltend, zur Idee, zum Geiste. Während er den Freund hinführen will zum festen Leben nach allen Satzungen, wie sie eine traurige Geschichte ent-

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