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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 123

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Karäische Litteratur [Rezension]
Date
1836-01-01
Page
Seite 123 (sequence 31)
Language
German
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Karäische Litteratur. 123 den, wenn sie nicht alt gewesen wäre. Nebenbei wird auch bemerkt, daß sie bei den, freilich unbedeutenden, Streitigkeiten zwischen Ben--Ascher und Ben-Naphtali diesem Autorität schenkten , also im Widerspruche mit den Rabb. Wenn sie die Punctation für alt halten, so folgt allerdings auch daraus, daß sie die Keri's annehmen, da ja das Khetibh gar keine Punctation hat; hingegen bemerkt der anon. Vers, der „Unterscheidung zwischen den Rab. u. Kar." (bei Trigl. S. 190), daß sie das Kari für für u. dgl» nicht annehmen; ob Dies jedoch von allen Keri's gilt, die nicht enge mit der Punctation zusammenhängen, obgleich fast bei Allen irgend ein Zusammenhang vorhanden ist, oder blys von solchen, wie die angeführten, die der Schicklichkeit halber abgeändert sind, ist mir unbekannt. Interessant wäre ganz besonders zu wissen, wie sie es mit dem eigentlichen Namen Gottes halten, ob sie die ihm untergesetzte,. von einem andern Namen entlehnte Punc- Lation für ihm eigenthümlich halten und ihn auch so aussprechen. Daß überhaupt ihre Synagogenrollen ganz dpn rabb, gleich sind, bezeugt David ben Simra (Gutachten Ausg. Ven. II 774). — Das Büchlein ist übrigens schon von Wolf u. d. T.: notitra. Larasoruin (Hamburg und Leipzig 1714) gedruckt, woselbst eine größere Vorrede steht, hingegen die hier vorgedruckten Briefe fehlen, und von Trigland in seiner cklatrids 6s seota Lar. (1703, wieder abgedruckt bei Wolff) vielfach benutzt worden. Nr. 2 hat einen neuern Kar., Simcha Jizchak ben Moses, aus Luzk in Polen, wohnhaft in Kalah in der tatarischen Provinz Kires ums I» 1757, einen sehr

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