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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 121

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Karäische Litteratur [Rezension]
Date
1836-01-01
Page
Seite 121 (sequence 29)
Language
German
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Karäische Litteratur. 12t ten Überernstimmen (Die Okbari, vielleicht auch die Jraki, die hier mit Buchstabenverjetzung genannt werden). — Cap. 4 erweist die Verschiedenheit oer Sad. von den Kar. daraus, daß sonst diese jene als ihre Vorfahren, ungeachtet der wesentlichen Abweichungen, anerkennen würden, da ja Dies überhaupt ihrem Verfahren gemäß sei. So habe Anan das Kneipen statt des Schlachtens erlaubt, was Spätere widerlegten (vgl. Nr. 3 Cap. 0 und David ben Simra Gutachten- Ven. 1719 Th. II Nr. 796); so hätte man früher die ver« botenen Verwandtschaftsgrade unendlich ausgedehnt, bis sie durch Joseph ben Elkerkesani bedeutend eingeschränkt wurden; desgleichen hatten die Alten behauptet, die Schechinah sowie die Engel nähmen einen Körper an, um sichtbar zu werden, was aber die Spätem, die beiden berühmten Aron, ben Joseph und ben Elias, bestreiten, indem sie die dahin lautenden Gibelstellen bloS auf das Einwirkenlassen oder Entziehen der Vorsehung beziehen. Auf ebendieselbe Weise würden sie auch der Saducäer, als ihrer Vorfahren, gedacht haben, aber sie bestreitend. — Das 5te Cap. behauptet aber dennoch das hohe Alter der Karäer, und zwar als Saducäer, was das 6te durch die Fürstentafel zu erhärten sucht. Noch andre Beweise beizubringen, sagt er im 7ten Cap., sei er nicht fähig, weil die alten karäischen Schriften meist in arab. Sprache abgefaßt gewesen, überhaupt auch bei ihnen in Polen und Litthauen, die sie bloß eine Colonie der orientalischen Karäer seien, die Gelehrsamkeit und Bücherkenntniß nicht verbreitet sei. Jedoch giebt er im 8ten Cap. einen wörtlichen Auszug aus einer Schrift des Khaleb Aba (Apundopulo ben Elishu), Schwagers und Schülers des

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