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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 112

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Karäische Litteratur [Rezension]
Date
1836-01-01
Page
Seite 112 (sequence 20)
Language
German
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112 R e e e n s k o n e n. der unsrigen, welche ererbtes Joch und ket« tenmäßige Ueberlieferung bei unfern Gelehr» ten heißt, Glauben schenken, denn in ihr verei» nigt sich ganz Israel, und dabei hat sie noch eine Stütze in der h» S. Dieses Kriterium nimmt auch Tobiah Haobev für unsre Trad. in Anspruch, daß für sie nämlich sich immer eine Andeutung (sOi) in der Schrift finde, die blos nicht von Jedem gefunden werde; aber eine solche Tradition, die keine Andeutung für sich in der Schrift hat, ja ihr gerade entgegensteht, muß verworfen werden." Nun ist schon ein Schwanken eingetreten, das gar kein sicheres Auftreten mehr gestattet. Eine "Andeutung" in der Schrift zu finden, wie leicht ist Dies nicht, und für die meisten rabbanitischen Traditionen werden solche angegeben. Sogar sichern sie sich für den Fall, wenn sich für manche ihrer Traditionen keine solche Andeutung finden möchte, dadurch daß sie Dies der Kurzsichtigkeit beimessen; was haben sie denn nun noch gegen den Rabbinismus einzuwenden? Auch von Uebereinstimmung— eine Anforderung, die übrigens auch Maimonives macht — in den Traditionen kann nicht gut die ganze Frage abhängen; auch über die ihnen durch „ererbtes Joch und kettenmäßige Ueberlieferung" bekannten Lehren sind ihre Lehrer gar nicht einig, was sie sich sogar (Nr. 1 Cap. 4), und zwar mit Recht, als ein Verdienst anrechnen. — Daher nun der beständige Hinblick auf den Talmud und zugleich auch beständiges Kämpfen; daher machte es auch Nissim ben Noah allen karäischen Gelehrten zur Pflicht, den Talmud zu lesen (bei Moses Beschizi in Nr. 1, Cap. 9; Nr. 2 Ende des Cap. 1); daher auch der Ausspruch des Aaron ben Joseph in seinem Buche Mibchar,

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