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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 85

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Der Kampf christlicher Theologen gegen die bürgerliche Gleichstellung der Juden
Date
1836-01-01
Page
Seite 85 (sequence 8)
Language
German
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gegen d. bürgerl. Gleichstellung d. Juden. 85 der wahrhaft ans Unglaubliche gränzenden Ausdrücke, welcher besonders die alte Zeit sich gegen die Heiden, jene Erbpächter der Hölle, bedient hat, näher zu erwähnen. Wir hätten gesehn, mit welcher Verachtung, Gehässigkeit und verläumderischen Wuth man zu jeder Zeit in den Aeußerungen gegen andere Ueberzeugungen verfuhr. Und bedürfte es denn wirklich so ganz besonderer Beweise das, für? Machen es uns die Christen nicht weit leichtersolche Schmähungen bei ihnen aufzufinden, als sie es bei uns haben, wo sie, alte Scharteken durchsuchend, aber auch freilch dann mit der» Ruhme der Gelehrsamkeit gekrönt, sich erst die Schweißtropfen abwischen müssen, ehe sie schmunzelnd ein ausrufen können? Wollen wir sie darüber verdammen? Nein! wir verlangen blos das karge Recht, einmal geschimpft habe n zu dürfen. Für Anderes bedürfen wir ja wohl keiner Entschuldigung. Denn wahrlich von jener Lächerlichkeit, die Hr. H. aber- und abermals begeht, uns vorzuwerfen, daß wir nicht an Jesus als einen Christus glauben,' ist es mir kaum möglich zu sprechen. So weit soll der Aberwitz und die Einseitigkeit noch in unserer Zeit gehen, daß, man sucht und sucht, um zu finden, was man schon lange vorausgewußt hat, daß die Juden keine Christen sind! Wie Herr H. (das orthod. Jud« S. 70) gierig über den Ausspruch eines jüd. Lehrers, Sophar, hcrfällt, der so frech war auszusagen: --in der jüd. Kirche gilt der große Jesus von Nazareth nicht als Prophet, nicht als Gottessohn — wenn nicht Ln dem Sinne, worin wir Alle Gotteskinder sind — und durchaus nicht als Messias^! Vorzüglich die letzten Worte regten seine Phantasie so auf, daß er im englischen Par-

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