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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 71

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Grundlehren des israelitischen Glaubens
Date
1836-01-01
Page
Seite 71 (sequence 4)
Language
German
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IV- Grundlehren des israelitischen Glaubens. 71 des Gebotes: Du sollst wandeln, auf seinen We« gen. Halte dich, sagen sie, an die Sitten Gottes; sei barmherzig, wie er, wohlwollend, wie er u. f. w. In her That bedarf es keiner weitläufigen Erörterung, um zu zeigen, daß alle Pflichten, welche die Menschen gegenseitig zu erfüllen haben, und welche sich alle auf die Pflicht einer mit . Liebe, Milde und Nachsichtgepaarten Gerechtigkeit reduciren lassen, in den angeführten Eigenschaften Gottes enthalten sind. Wer sich die. Gottheit, so. vorstellt, wie. sie sich hier selbst dem großen Propheten zu erkennen giebt, und bei der Vollziehung der göttlichen Gebote den Vorsatz faßt, die sittlichen Eigenschaften Gottes sich so weit anzueignen,. als sein hinfälliges Wesen es zu'äß.t, von dem kann man sagen, daß er durchdie Gebote wahrhaft geheiligt wird und durch ihre. Ausübung die Weihe eines frommen Jsrae.li.te.n. erhält.. §°. 14». W giebt demnach, drei Hauptwahrheiten, auf welcheder Jsraelite vorzüglich seine Aufmerksamkeit richten muß,, wenn er durch die Ausübung der. Gebote geheiligt werden soll, wie. der Herr heilig ist: 1) Er ist. ein unendliches, ewiges. Wesen,, das wir als Gott und Vater verehren; 2) Gott hat uns seinen heiligen Willen durch Moseso-ffenbart;. 3) Gott vergilt, dem. Menschen seine Werke nach den Gesetzen einer mif Liebe, Mbde.-undN.ach.-r sicht ge p a-a r t e n Gere ch-t i g k e. i t.. Diese Wahrheiten kann man mit. Rechtdie Grundlehren der israelitischen Religion nennen, weil die Verleugnung von einer derselben nothwendig der Ausübung der Gebote ihren reli-

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