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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 70

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Grundlehren des israelitischen Glaubens
Date
1836-01-01
Page
Seite 70 (sequence 3)
Language
German
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70 IV-, Grundlehren des israelitischen Glaubens. stände dieser Vorstellung adäquate, was die Fassungskraft des Menschen nicht zu erschwingen vermag, doch wenigstens nur aus solchen Merkmalen oder Negationen von. Merkmalen zusammengesetzt sein, die der Gottheit^ als unserm erhabenen Urbilve, ziemen. Die Heiligkeit, zu welcher der Jsraelite berufen ist, darf in unsrer Vorstellung von der Heiligkeit Gottes nur graduell, aber nicht dem Wesen nach verschieden sein; was auch die nähere Bestimmung, der verschiedenen Gebote sein mag, scwkönnen ste doch kein anderes Endziel haben, M uns dahin zn bringen, daß wir auf den Wegen Gottes wandeln. Es war daher gewiß nicht eine profane Wissbegierde, wenn Mpses zu Gott sprach: lasse mich doch deine Wege kennen (Exov- A3, 13), sondern, wst er selbst hinzufügt., der Wunsch Gott zu kennen, um in feinen Augen Wohlgefallen zu erhalten- Dieser Wunsch wurde ihm auch gewährt, nicht der zweite (Exod. 3.3,, k! L8)^ wo. er bittet: lasse mich doch deine Herrlichk Eeitz schauen-, Das Wesen des Unendlichen kann kein, Sterblicher schauen, so lange er auf der Erde wandelt; s wohl aber ist ihm gegeben, gleichsam dir Sitten Gottes r zu kennen« wie man sich, im. Hebräischen auszudrücken pflegt, oder die Maximen, nach welchen Gott das. Menschengeschlecht führt» Wes. wurde denn auch Moses gei offenbart mir den. Worten;. Der Herr, der Herr, s Gott, ist barmherzig und gnädig, langmüthig, poller Huld und Treues er b-s mährt seine s Huld für tausend Geschlechter, verzeihet Mift sethat, Abfall und Sünde, läßt aber unbereute Sünde nicht ungeahndet- Schon die Tal- Midisten weisen aus diese Stelle hin zur Erläuterung

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