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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 58

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Beitrag zur Sacherklärung des Talmuds
Date
1836-01-01
Page
Seite 58 (sequence 8)
Language
German
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53 III» Beitrag zur Sacherklärung des Talmuds. deren Gegend reiche Göldbergwerke waren (vgl. Heeren a. a. O. S. 144), überein. Der Unterschied der Angabenzu 'welcher Zeit sie gewesen, zu welcher sie vertilgt wurden, kann bei morgenländischen Berichten nicht auffallen. Es folgt nun die weise Rede dieser Frauen, die bedeutungsvolle Parabel von dem Mmschenschädel, den ihm die Weisen aus dem Paradiese gegeben, der alle seine Schätze überwogen, und dessen Gewichtnur durch em wenig Erde niedergedrückt werden konnte—; eine sehr sinnige Hinweisung auf die Unersättlichkeit des Alexander — durch welche verleitet, er den Spruch Hat: wer macht mir eine Brücke nach dem Monde, daß ich auch ihn bezwinge die blos durch ein wenig Erde, das über ihn geschüttet wurde, im Grabe, gestillt werden konnte. — In dem erwähnten kühnen Wunsche des Alexander mag auch die Sage ihren Grund haben, die der Jeruschalmi (Abodath elikim. Ans. des Absch. III, vgl. Los. zum bab. T. das.) aufbewahrt, Alexander habe in die Höhe steigen wollen, und sei so lange emporgestiegen, bis er die Welt unter sich wie einen Ball gesehen habe. — Durch seine Reisen ist natürlich auch die Erdkunde sehr erweitert worden und hat die Beschäftigung mit ihr sehr zugenommen, was den Arabern vielleicht Veranlassung gegeben haben Mag, den Alexander als Denjenigen zu bezeichnen, der den ersten Globus verfertigte; denn von den Arabern wohl Hst es Isaak ben Jacob, der Fezer (Riph), wenn er die talmudische Erzählung, Rabbah, der Enke! der Hannah, habe seinen Brodkorb in ein Himmelsfenster gelegt (Baba bäthra, Ans« des Absch. V), dahin erklären will, er habe den Brodkorb in eine von dem macedonis schen Alexander verfertigte Zeichnung der Welt, des Hirns Ä "A i .

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