Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 3
- Article
- Bonn [Nachricht]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 460 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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HW N a ch r i ch t e n. teuchs sein, indem die andern entweder erst aus andern Sprachen (dem Syri, Griech. u. s. w.) übertragen sind, oder bloS handschriftlich vorhanden sind und auch ohnedies keinen besonder» Werth haben, sowie die Uebersetzung des ersten Buches Moses' durch Saadias bcn Levi Asnekhut aus Marokko in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, die im britischen Museum anfbcwahrt wird, und von der Döderlein nach einer Mittheilnng von Schnurrer spricht im Repert. f. bibl. und morgenl. Lit.TH. II., S. 145. Ich habe auch noch zu melden, daß das diesjährige Programm, geschrieben von Herrn Prof. Scholz, über die Lage und den Umfang des alten Jerusalem handelt, eine Abhandlung, die um so ernstere Aufmerksamkeit verdient, als der Herr Vers, durch genaue Kenntnis; der Localitätcn, da er selbst in Jerusalem war, nicht blvs mit Gelehrsamkeit, sondern auch mit der Hülfe klarer Anschauung die Untersuchung geführt hat. Das vierzehnte Heft der von hiesigen Professoren der kathol. theologischen Facultät rcdigirtcn „Zeitschrift für Philosophie und katholische Theologie" enthält einiges Beachtenswerthe. M overs liefert den Schluß einer Abhandlung: „Uebcr die Auffindung des Gesetzbuches unter Josia. Ein Beitrag zu den Untersuchungen über den Pentateuch." Es sollen hier die Ansichten der neuern Kritik, die auch aus diesem Factum die spätere Abfassung des Pentateuchs erweisen will, abgewiesc» werden. (Sowie Movers hier bloS diesen einen Punkt hervorhebt, so erzielt Pfarrer v. F. H. Ranke in einem eignen Werke: Untersuchungen über den Pentateuch aus dem Gebiete der hvhcrn Kritik, dessen Iter Band in Erlangen 1834 erschienen und mir aus einer sehr kurzen Anzeige in dem von Gießncr kathol. Professoren redigirten „Jahrbuch für Theologie und christl. Philosophie", B. IV., H.l. bekannt ist, alle Momente dieser Untersuchung ergreifend, dasselbe Resultat). Die Kritik wird durch solche Versuche allerdings behutsamer und umsichtiger werden, und gewiß wird die bis zum Ucbcrdrusse wiederholte „schlaue Priestererfiudung" fallen; ebenso wird die Ansicht, daß von Einem oder auch von Mehren zu Jossas Zcjt der Pentateuch (und noch dazu nach vorhandenen Ncbengbsichten) abgefaßt worden sei, weichen: aber dessen allmä-