Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 3
- Article
- Bonn [Nachricht]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 461 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachrichten. 461 lige Entstehung nnd Bcreichruug wird wohl Resultat bleiben upd das neuer Untersuchung unterzogue Factum wird allerdings auch dafür sprechen.— L. Haymann beginnt darin einen Aufsatz „über die Ehegesetze der Juden", der sorgfältig zusammenträgD aber das geschichtliche Moment vernachlässigt und ebenso einen unrichtigen Begriff von den Gebräuchen der Gegenwart beibringen könnte; einzelnes Irrige zu verbessern, ist hier nicht der geeignete Ort. — Unter den Nachrichten wird bei der Ankündigung der „wissenschaftlichen Zeitschrift für jüdische Theologie" irrthümlich gesagt, daß der Ott, wo dieses Blatt herauskomme, die Zahl der Hefte, welche erscheinen sollen, auch selbst der Preis nicht angegeben sei; dem Berichterstatter muß wohl die dem Erscheinen vorausgegangene Ankündigung nicht zugekommcn sein. Cs heißt daselbst ferner: „Auch in England erscheint jetzt eine neue jüdische Zeitschrift unter dem Tit.: Urs H«l»r<^v Usvie^v «nä MsAsriiils ok UabliiiiieLl läterslni'e. 6. I-onilop, 8ii»p- Itin ancl Von dieser Zeitschrift erscheint jede Woche ein Heftchen. Sie enthält: 1) Aufsätze über jüdische Rechtswissenschaft; 2) über die Sittenlehre nach dem Talmud; 3) Proben talmud. Logik rc.; 4) Geist der jüdischen Religion; 5) Sitten und Gebräuche der Juden; 6) Philosophie der Rabbinen; 7) Mittheilungcn ans derKabbalah; 8) Commentare zur H. S.; 9) Recenstvnen rabbinischcr Schriften; 10) Restexionen, relig. Maxime» u. s. w." — Das dritte Heft der „theologischen Studien und Kritiken" des Jahrgangs 1835, enthält, außer einigen unbedeutenden exegetischen Arbeiten, einige schöne kleine Untersuchungen von Lübkert: über wo die Stellen sorgfältig, aber blos nach Lightfoot, gesammelt sind, jedoch das Resultat nicht befriedigt; ferner über den jüdischen über die Proselyten der Juden, woselbst unter And. auch nachgcwicsen werden soll, das; die dabei Statt findende (Taufe) erst eine spätere Einrichtung gewesen und dem Christenthume entlehnt sei — was, nach Vergleichung der (altern) Mischnah mit der (jüngern) Gcmara, nicht unwahrscheinlich ist. Derselbe behauptet auch, daß der von den Kirchenvätern dem Samstage vor Ostern beigelegte Name des „großen" und „heiligen" 31