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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 3 · p. Seite 447

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 3
Article
Frankfurt [Nachricht]
Date
1835-01-01
Page
Seite 447 (sequence 6)
Language
German
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IRI
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Nachrichten. 447 stadt, übergangen wurden. Zn diese Acnderung stimmten die Herren vv. Formstccher, Levi und Auerbach.— H. Cahen zu Paris hat jetzt die französische Uebersetzung von Zosua und den Richtern herausgegeben. Zn der Vorrede spricht er sich Mit tief gefühltem Schmerze über die Gleichgültigkeit der französischen Juden gegen das Studium der hebräischen Sprache und Literatur aus,, welcher strafbaren Gleichgültigkeit er mit Recht den traurigen Zustand der französischen Synagoge überhaupt zur Last legt. Möge es ihm gelingen, durch seine redlichen Bemühungen seinen israelitischen Landesleutcn einige ^Empfänglichkeit für dir heilige Sache unsrer Religion einzuhauchen! Möge er besonders in Deutschland einige Aufmunterung finden, damit er nicht in seinen Bestrebungen gehemmt bleibe. Von den Leistungen der deutschen Israeliten hat man in Frankreich eine sehr hohe Vorstellung. Des üsntes llcstiiiöos äs noli'6 Lio^airee, sagt ein französischer Zsraelite in einer Abhandlung über den israel. Kalender , welche der Cahcn'schen Uebersetzung des Pentateuchs beigefügt ist, sombloat se preparer ckaos uns eoirtrs« voislne, eontrss stnäieuse, oonsslsLoienss, iwli^ieuse, cluiis 1'L.IIs-* wsFno, <pui so p»8sio»s lusinv ponr cles 1äeo8 non äiresteinsnt Iiso8 s äs tsrre8lie8 inteiöt?; l'^llsnisFiie n Iggsnellv no«8 clsvon8 I^utber st Äloncislson, nous clonnsra l isiaslitisins <1e8 tein8 inollsrnes. Möge dem so sein! Ävm „Füllhorn" ist nun auch ein zweites Heft erschienen, und es wird (nach Nr. 23) auch das nächste Halbjahr fortgesetzt. Gewiß verdient H. Roscnfeld Dank für seine Bestrebungen, indem er immer sucht, sowohl durch seine frühere Verpflanzung der „Stunden der Andacht" auf jüdischen Boden, als auch durch dieses Zeitblatt wahre Bildung und wahre Frömmigkeit unter den Juden zu verbreiten. Zedoch hat eine populäre Zeitschrift mit vielen Schmie-' rigkeitcn zu kämpfen, und auf diese, welche aus der Sache selbst fließen, muß er wohl aufmerksam sein. Die Verbindung des würdigen Tones mit dem des allgemein verständlichen ist die erste schwere Aufgabe, und die dem Zwecke angemessene Wahl der Gegenstände die zweite. Unverkennbar ist das Ringen des Herrn Herausgebers nach Erreichung dieses Zieles, und das 30 *

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