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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 3 · p. Seite 421

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 421 (sequence 8)
Language
German
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Peter Beer's Leben und Wirken des Malm.' 421 kurzen Charakteristik interessant, und die Notiz über die Abschriften des Moreh neu. Sollte er sich wege^i seiner Angriffe auf die Mohammedaner gescheut haben, welche sich sowohl in der oben angeführten Stelle aus Th. 1. Cap. 71, als auch im Th. 2. Cap. 38 und besonders Cap. 40 finden, da Manches in den letzteren Capiteln ganz eigentlich auf Mohammed gemünzt scheint? * **)). Wie er sonst mit ihren Beweisen aus dem A. T. für die Wahrheit ihrer Lehre umgrenz, ist anderswo bereits berührt "). Als Zeit der Uebersetzung geben uns 4 Codices *) So scheint SaS (40) "so daß sie mit andern Frauen buhlten" speciell sich auf eine Geschichte MahommedS zu beziehen, welche Alarrrev. Vita Alokruv. x.?»3 erzählt. **) S. 120 N.D.- Auch in den 79 b. (Wien L8.!^)LstDies aus Abdollatif angeführt. Jedoch ist das Factum offenbar unrichtig, indem Samuel Ebn Tibbon in seinem Briefe an Maim. die Fehlerhaftigkeit seines Eremptares dadurch erklären will, daß es wohl aus einem mit arab. Buchstaben geschriebenen Coder ab- Lgeschrieben worden oder daß ein Solches bei diesem der Fall gewesen. (Und ist auch freilich Dies btoS eine Vermuthung, in welcher sich Samuel täuschen konnte, so wäre ihm doch gewiß dieses Verbot ves Maim. nicht verborgen geblieben. G.) Ferner findet sich, wie Wolf anführt, ein Commentar zu diesem Werkevon einem arabischen Philosophen Abdallah Mohammed Abubekhr, der wohl wahrscheinlich auch ein in arabischen Buchstaben geschriebenes Eremplar vor sich gehabt hat. Daß die jetzigen Codices, so viel bekannt, alle in hebräischen Buchstaben abgefaßt sind, erklärt sich daher, daß die Juden überhaupt dieser sich bedienten, die Araber eS aber nicht studirten. — Abdollatif wurde wahrscheinlich durch die Worte in der Vorrede, wo Maim. beschwöret, man solle dies Buch keinem Andern, d. h. der es nicht von selbst versteht, erklären, irregeführt, indem er ' unter dem „Andern" hier Nichtjnden verstand und dies auf Abschriften in nicht hebräischen Charakteren bezog. - Rap. — DaS Verderbliche, das dieser Verf. in dem F. d. V. sah, beziehtsich wohl namentlich auf die Entfernung der positiven Eigenschaften GotteS, worin auch Makarizi (bei -ie 8ao>f OKregt. rn-ako I, 160 der ersten Ausgbe) einen großen Unglauben sieht. G.

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