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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 3 · p. Seite 401

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 3
Article
Jüdische Geschichte [Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 401 (sequence 25)
Language
German
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IRI
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Rap.'s Biographien. Chananel. Nissim. 401 ständigen, daß in einer Einleitung der Begriff der D'raschah, Erzählung und Agadah entwickelt wird, worauf dann das eigentliche Merkchen folgt, und spater wird ausdrücklich bemerkt, daß es ein übersetzter Auszug ans dem Elkhcfaje sei *). In der hier beigcbrachterr Stelle ist nicht in umzuändern, sondern hat die Bedeutung des Arab. wofür es die jüd. Ucbersetzer setzten, vergl. z. B. Samuel Ebn Tibbon, Führer der Verirrten 2, 14-u. 3,18, also: vielmehr, sogar. Etwas älterer Zeitgenosse und Landsmann Chananel's war Nissim ben Jakob, dessen Vater Jakob ben Nissim vor Chuschkel, dem Vater Chananel's, geistliches Haupt in Kairoern war, welchem letztem dann Nissim gefolgt war, nach dessen Tode die Würde auf Chananel übertragen wurde. Während Chananel und sein Vater nicht der arabischen Bildung entsprossen waren und sich durch ihren Aufenthalt in Afrika ihr erst näherten (Chan. A. 21), war es anders bei diesen zwei Gelehrten. Schon Jakob hatte philos. Commentare zu rabb. Schriften in arab. Sprache geschrieben (A, 6.) **). Bei Nissim ben Jakob nun kam diese Richtung mit der von Chuschiel hinverpflanzten italienischen in Verbindung, und daher entsteht das höchst Charakteristische dieses Mannes, die Versöhnung der früher in diesen Gegenden allein herrschenden babylonischen Gemara mit den in Italien nicht unbeachtet gebliebenen palästinensischen Werken zu unternehmen (A. 16 u.17).— Die Persönlichkeit dieses Mannes ward bald eine sehr hochgeachtete und errang ihm bei den Spatem den Titel Gaon, den er aber nicht führte (A. 19); er war das verbindende Mittel- 2) Nach einer spater uns zugekommenen Nachricht vom Hrn. Vers. wird dieses Schriftchen nächstens in Wien bei Anton Schmid im 2ten Theile eines dort erscheinenden Werkes UND abgedruckt werden., «*) ES ist hierüber schon im Iten Hefte S. 132 ff gesprochen wor. den und bloß hinzuzufügen, daß unbezweifelt Motot vor Botrik war, da e»rl. sie Kuss! 82, der des Ersteren Comm. in sich schließt, die Jahreszahl 1412, welche sogar wahrscheinlich die deS Abschreibers ist, angiekk.

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