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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 3 · p. Seite 388

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 3
Article
Jüdische Geschichte [Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 388 (sequence 12)
Language
German
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388 Recenssonen. gewesen, zollen zu müssen glaubte , blendete vollends die Kritik, die ohnehin nicht die Sache der dunkeln verflossenen Jahrhunderte war. Das Verdienst, diesen Schleier gelüftet zu haben, gebührt dem seligen Heidenheim, der bei seiner vortrefflichen Ausgabe der Festgebetordnung rn einer Zusammenstellung der Verfasser derselben auf die Schwierigkeiten der alten Annahme aufmerksam machte, dre Widersprüche, in die ein solch hohes Alter, theils in Bezug auf die von ihm aufgestellten Ansichten und ausgesprochenen Klagen, theils auf Sprache und Vortragsweise, verwickle, auseinandersetzte, dann vorzüglich hervorhob das tiefe Stillschweigen, das Mischnah wie Gemara wie Georiim über ihn beobachteten, daß die Erwähnung seiner aber erst mit dem rabb. Zeitalter beginne« Hiedurch gelangte er zu dem sichern Resultate, er. habe unmittelbar nach den Geonim gelebt, worin er sich auch bestärkt glaubte durch ein Citat Moses Botril's, der eine Stelle aus einem übrigens unbekannten Werke Kalirs anführt, in der Hai Gaon's gedacht ist. Jedoch blieb auch er dabei, ihn als Palästinenser zu betrachten, und den Grund des Dunkels, in welches er von der Vorzeit gehüllt war, suchte er nicht anzugeben. Uinen zweiten Schritt that 5 M. I. Landau in seiner Ausgabe des Aruch a. a. O«, > der das Wort als Ortsnamen, und zwar Cagli ari in Sardinien,, faßte; Anderes ließ er unbeachtet. Bis dahin war die Untersuchung geführt, als Rapoport sie aufnahm, und durch seine Leistungen ist nun alles Dunkel aufgehellt. Er weiset unwiderlegbar nach, daß unser Elasar zur Zeit Scherira Gayns am Ende des ersten Jahrtausends entweder selbst in Cagliark, wo sein Vater gewohnt, oder im südlichen Italien gelebt und ge-

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