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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 3 · p. Seite 384

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 3
Article
Jüdische Geschichte [Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 384 (sequence 8)
Language
German
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384 Recenstonen. Baba Kamma 07 b statt dieses Wortes heißt. — Jedoch wozu Sylben stechen? Aruch's (so wird Nathan gewöhnlich nach dem Namen seines Werkes genannt) Quellen, welche die oben bezeichnet?» kleinen Charaktergemälde veranlaßten, brachten uns auch außer der Lebensbeschreibung des Saadias noch drei andere ausführliche Biographien, und zwar von Hai ben Scherira Gavn und den zwei unter 3) genannten afrikanischen Gelehrten. — Hai, aus einer der angesehensten Familien, die lange das Gaonat in Pumbeditha, und zwar wegen ihrer Gelehrsamkeit, in Besitz hatte, die daher zugleich einen großen Familienstolz besaß, der sich namentlich in seinem Vater Scherira aussprach — so daß er das Recht der bürgerlichen Herrschaft über die Juden seiner Familie als erblich vindiciren zu dürfen glaubte, was auch wahrscheinlich seinen gewaltsamen Tod veranlaßte—, Schwiegersohn eines andern Gavn in Sora, in früher Jugend selbst zum Gaonssubstituten eingesetzt, später von seinem Vater bei dessen Lebzeiten als alleiniger Gavn bestellt, indem jener sich zurückzog, ward geboren im I. 669 und starb 1038. Er war der letzte Gaon, aber auch einer der gelehrtesten und angesehensten; durch seine hohe geistige Kraft hielt er noch die Gewalt des Gaonats aufrecht, obgleich schon damals die jüdische Gelehrsamkeit ihre Schranken zu durchbrechen strebte und die freie Forschung selbst nicht einmal das sehr wenig beengende Band des gaonischen Primats dulden wollte« Aber einem Manne wie Hai beugte man sich gerne, nicht sowohl wegen seiner Würde als wegen seiner ausgrbreiteten Gelehrsamkeit (denn Redlichkeit war das Erbe aller Gevnim). Er ist eine der interessantesten Persönlichkeiten in der jüdischen Gelehrtengeschichte. Denn auZ

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