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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 3 · p. Seite 374

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 374 (sequence 8)
Language
German
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374 Recensionen. der ein neues dogmatisches System zu Stande brachte, überließ es nur seinem Nachfolger, die in ihm rumorenden Widersprüche aus ihrer Gefangenschaft loszulassen, und mit ihnen das Kartenhausgebäuve selbst umzublasen. Die neuere aber hat sich über sich selbst erhoben und die Anmuthung an das menschliche Denken gewagt, den Widerspruch anzuerkennen und in diesem die Wahrheit zu finden. Die Zumuthung sei zwar eine der härtesten, aber doch nicht abzuänvern, und nur durch neue Widersprüche seien die ersten zu vermitteln, aufzuheben. Wir müssen die Lehre, daß dort der Widerspruch herrsche, wohl einräumen, finden auch unsrer Seits durchaus nichts Erhebliches dagegen einzuwenden. Nur das müssen wir allen Ernstes in Abrede stellen, daß durch die neuen Widersprüche der erste Widerspruch wieder aufgehoben werde: die Wahrheit besteht in der That darin, daß das im inner» wie Lm äußern Sinne thatsächlich Vorgefundene sich in einer Negation mit jenem Widerspruche befindet. Es widerspricht dem Widerspruche nicht, sondern sagt sich nur von ihm los; der Wrdcrspruch entsteht nur dann in der That, wenn eine unnatürliche Identität des Denkenden mit dem Gedachten, des Absoluten mit dem Concreten erzwungen werden soll. Dies ist nun aber das Hauptmoment, auf welchem die Charakteristik des wahrhaft -— ivirklich — Seienden beruht, daß es sich und sein ganzes Verhalten in einer Megation zu dem reinen Begriffe befindet. Von diesem frappanten Verhältnisse, das die ganze Lehre der physischen Veränderungen und Gesetze umfaßt, ist dann auch der durchherrschende Grundsatz des Schiboleth abgeleitet, der also lautet:

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