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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 3 · p. Seite 336

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 3
Article
Grundlehren des israelitischen Glaubens
Date
1835-01-01
Page
Seite 336 (sequence 10)
Language
German
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336 m. Grundlehrm des israelitischen Glaubens. höchstens herleiten, ^welche der biblischen Belehrungen mit einander in einem engen Zusammenhänge stehn, aber keinesweges eine besondere Nothwendigkett der Anerkennung einzelner derselben von Seite der Israeliten. Sie können eben so wenig besondere Wahrheiten sein, die in der h. S. gelehrt werden, cs sei denn, daß diese Wahrheiten in der h. S. selbst als Grundbedingungen des israelitischen Lebens angegeben werden, denn sonst würde man bei ci< nein solchen Verfahren vorausfttzen, was erst bewiesen werden soll. Besiuocn sich aber auch in der h. S. Bekehrungen, die mit besonderer Sorgfalt eingcschärft werden, und deren Anerkennung für unerläßlich erklärt wird, so wäre cs doch gewagt, wenn man, von denselben ausgehend, behaupten wollte, daß nur sie und die mit ihnen enge zusammenhängenden den eigentlichen Kern des isra< litischen Glaubens bilden, die übrigen Belehrungen aber als Wahrheiten von geringerem Belang darstellte. Es wäre nicht dcßhalb gewagt, weil es dem Menschen nicht gestattet sein kann, Gottes Wort zu sichten, und darin Kategorien von wesentlichen und unwesentlichen Lehrsätzen aufzustellen — denn die Rechtmäßigkeit einer solchen Unterscheidung ließe sich vielleicht in den heiligen Büchern Nachweisen—, sondern weil die Untersuchung dadurch den wissenschaftlichen Character verlieren würde, der ihr allein ihren Werth verspricht. §. 10 Die verlangte Unterscheidung würde sich von selbst ergeben, wenn die h. S. die Anerkennung gewisser Glaubenssätze ausdrücklich zur Pflicht machte, da dann nur diese und die mit ihnen in enger Verbindung stehenden

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