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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 277

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
Frankfurt [Nachricht]
Date
1835-01-01
Page
Seite 277 (sequence 3)
Language
German
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277 Nachrichten aus der Synagoge.' Hamburg gedruckt und von dort aus verbreitet wurde , das sich gegen seinen frühem Schritt aussprach. Dieses kam mir noch nicht zu Gesicht, jedoch ein zweites, das er, noch nicht beruhigt, erließ und welches nun durch Herrn Hirsch Lehren im Haag geduckt und verbreitet wurde. Dieses lautet ins Deutsche übersetzt, wie folgt: »Mit Gott! Seid mir wohlwollend, seid mir wohlwollend! höret mich, höret mich, meine Lehrer, Große der Zeit, Gelehrte des Geschlechtes und seine Forscher, die da harren der Gnade Gottes und erwarten seine Verherrlichung; auch ihr übrigen Brüder, Söhne Israels, ihr Zerstreuten, die ihr harret, wieder gesammelt zu werden! Schon habe ich mein offenbares Vergehn bekannt, daß ich ein Approbationsschreiben dem vr. Pimier gegeben, habe für die Uebersctzuug des Talmuds in deutscher Sprache, welche Bekanntmachung in Hamburg gedruckt ist, worin ich mich nicht gescheut zu sagen: ich schäme mich, daß meine Sünden meine Augen umhüllt haben. Außer dem dort angegebenen Grunde nämlich, hatte ich anfangs die Übeln Folgen, welche für uns und für sie aus dieser lieber» setzung hervorgehen können, vergessen; ich will diese hier nicht aaseinandersetzen', indem schon meine Lehrer mir darin zuvor gekommen und mich aufmerksam gemacht auf die Einzelheiten, die dabei zu besorgen sind, so daß die Sache durchaus religionswidrig ist. Deßhalb sind meine frühem Worte irrig, und ich entziehe meiner Approbation alle Gültigkeit, sie sei als nicht gewesen, ganz und gar unbeachtet mögen jene Reden bleiben. — Außer diesem Allen jedoch, was ich anfangs gar nicht bedacht hatte, muß ich noch Eines erwähnen, was ich auch gleich anfangs bemerkt hatte, indem ich nämlich den Uebersetzer fragte, wie er wohl den Sinn immer richtig treffen möchte, da ja oft viele Große über die Absicht des Erklärers Raschi streitig seien, viele Tinte geflossen,, viele Bogen gefüllet sind wegen eines Satzes, wie daher er, ein Einzelner, cs wohl wagen könne, nach seiner Meinung den Sinn abzuschließen. Hierauf antwortete er mir, er sei bloß der Subscribentensammler, aber cs sei eine Gesellschaft großer, rechtgläubiger und verdienstvoller Männer, denen der Talmud trac«

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