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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 247

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 247 (sequence 13)
Language
German
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IRI
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Freystadt lüabdala et kantlieismus. 247 gegangen, den idealistischen , der aus einer absoluten Im telligenz auch alles Stoffliche ableitet, und den dualistischen, der als zwei in dem Ureins sich befindende, aber mit einander congruirende, Attribute Materialität und Idealität — von denen dann die stofflichen und geistigen Dinge — annimmt. Als Anhänger des ersten werden darauf im zweiten Cap. die jonischen Physiologen, Aristoteles und Jordanus Bruno, der zweiten im 3. Cap. die indischen Brahmaisten, die Neuplatoniker, Fichte und Hegel, unv des dritten im 4. Cap. Spinoza und Schelling in seinem Jdentitätssysteme angegeben. Es zeigt sich hier eine sehr schöne Gelehrsamkeit des Verf. und eine große Geschicklichkeit, die der Sache angemessenen Momente hervorzuheben. — Und so ist der Verf. nun zum Zielpunkte im dritten Abschnitte gelangt, wo die Vergleichung der Kabbalah mit dem Pantheismus unternommen, aber auch zugleich, der oben erwähnten Nebenabsicht wegen, eine Beurtheilung derselben vorgenommen wird. Im 1. Cap. werden die Ähnlichkeiten beider Systeme ausgesucht, die darin gefunden werden, daß in beiden die ganze Philosophie bloß aus einem Principe abgeleitet wird, dieses sowohl Erkenntnißals Seinsprincip ist, das Erkenntnißprincip aber Gott genannt wird, woraus dann folgt, daß Philosophie und Religion zusammenfallen, und daß endlich beide lehren, Gott sei Alles, bei welchem letztem Punkte dann wieder die Verwahrung hinzugefügt wird, daß dies auch von allen Theisten zugegeben werde, was wir aber oben bestritten. Nach dem Verf. find daher die Ähnlichkeiten sowohl im Allgemeinen als mit den einzelnen Systemen, die nun auch besonders durchgegangen werden, unwesentlich und meist formal, ob-

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