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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 246

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 246 (sequence 12)
Language
German
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246 Recensionen. gar nicht der höchsten und freiwaltenden Intelligenz entbehren, dieselbe auch wesentlich vom Pantheismus im angegebenen Sinne verschieden sein, der Theismus aber keineswegs zugeben, daß das Eine, Gott,— Alles Lei, sondern daß er wohl dessen Ursache, jedoch von ihm wesentlich geschieden sei und nicht einmal ihm inhärire. Einer solchen Emanationstheorie würden nicht nur manche Gestaltungen des Neuplatonismus — mag auch, wie der Verf. (18 ff.) glaubt, Plotin derselben abhold sein — sich eignen, sondern sie, die gerade die beiden Vorzüge des Theismus und Pantheismus vereinigen will, gäbe auch die richtige Stellung für die Kabbalah an, ja nur durch eine solche Auffassung derselben könnte man den Standpunkt finden, von welchem aus die dem ersten Anblicke nach so ganz divergirenden in den kabb- Schriften vorkommenden Meinungen, von denen die einen die vollste Getrenntheit Gottes von der Welt und seine Um Heilbarkeit, die andern das gänzliche Aufgehn der Materie Ln Gott verkünden, welche letzteren bei unserm Versi gewaltsam niedergedrückt werden, zu betrachten sind. Hiemit aber hätten wir den Angelpunkt der ganzen Schrift angegriffen, wollen aber keineswegs unsre Ansicht, die frerlich unsre subjektive Ueberzeugung ist, dem in diesen Büchern und Systemen weit bewandertem Verf. auforim gen, sie. aber doch zur Beachtung empfehlen. Wir haben UM bloß einen kurzen Bericht noch über den übrigen Inhalt und Gang der Schrift abzustatten» In. dem schon besprochenen ersten Cap. des zweiten Abschnitts wird nun noch eine Eintheilung des Pantheismus gemacht in den materialistischen, der das Eine als Urmaterie, betrachtet, aus welcher selbst die denkenden Wesen hervor-

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