Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 245 (sequence 11)
- Language
- German
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Frcystadt, OaObala et Uantllelsmug. 245 geben wird, mitverstanden. Als Wesen des Pantheismus aber wird das bekannte ßv aufgestellt, daß nämlich das Eine— Alles und Alles — das Eine sei, wodurch dann nothwendig eine Intelligenz in diesem mit der todten nicht intelligenten Masse identischen Einen, zumal eine frei walten de — was der Vers, nicht genug hervorhebt — vermißt wird; "den ersten Thcil dieses Satzes, fügt der Verf. (S. 06 ff.) hinzu, geben wohl auch die Theisten zu, als welche ebenfalls lehren, Gott sei die Ursache alles Seienden, ohne welche Nichts sein, ja Nichts gedacht werden könne." Hier aber möchte sich wohl eine bedeutende Meinungsverschiedenheit geltend machen. Wir denken uns nämlich, daß die ganze Eintheilung bestritten und etwa folgende vorgeschlagen werden könne. Entweder man denkt sich Gott als vollkommen eins mit den ganzen Weltalle, oder doch dieses als nothwendig aus ihm hervorgehend, Pantheismus, und hier ist allerdings keine freiwaltende Intelligenz; oder man denkt sich das Weltall als eine Zeugung Gottes, als eine Entäußerung und Selbstoffenbarung desselben, die aber ganz von seinem Willen abhängt, daher zurückgehalten und beschleunigt werden konnte, Emanationstheorie, wo der freie Wille Gottes vollkommen bleibt, nur die Welt, als unmittelbare Ausstrahlung Gottes, vergeistigt wird; oder man betrachtet das Weltall als etwas ganz fremdartiges von Gott Geschaffnes (bei Plato neben ihm Bestehendes), der gewöhnliche Theismus, wo dann Gott die freiwaltende Intelligenz, die Welt aber ein bloß, soweit es ihm beliebte, Begeistigtes ist. Nach dieser Eintheilung würde dann die Emanationstheorie, und zu dieser würden sich dann wohl viele s. g. Pantheisten bekennen, ganz und