Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 243 (sequence 9)
- Language
- German
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Freystadt Oakkala et kantlrsismus. 243 lange die jüdische Theosophie bestanden hatte, bis erst eine jchr neue Zeit ihr ausschließlich diesen Namen beilegte, womit sie dieselbe wiederum als älteste Ueberliefes rung darstellen wollte *). — Jedoch unterscheidet der Vers, zwischen einer soharischen, welche er xrlmsria, und einer mchsohariscken, welche er. soLunäaria nennt, kabbalistichen Lehre, deren Grundzüge dann in den zwei folgenden Capiteln aufgestellt werden. In dem zweite» Cap. mn werden die Grundzüge der älteren Lehre durch XHV sehr wohl ausgewählte Sätze, die in Anmerkungen imner mit Stellen belegt werden, angegeben, wodurch w'r freilich kein klares Bild des Kabbalismus erlangen, rber die Punkte, die zu der später» Vergleichung nothwend'g sind, scharf hervorgehoben sehen. Nur der 14. Satz (S. 39) hat einen ganz unpassenden Beleg. — In dem dritten Cap. will der Vers, weniger eine allgemeine Ansiht über den spätem Kabbalismus beibringen, als Vielmehr die aus ihm hergenommenen, sein späteres Resultat beeitträchtigenden Philosopheme, als den Äeltern fremd, abwefen, wobei er jedoch-, wirklich spätere Anhänger der v»n ihnen modificirten Kabbalah mit solchen, die über Kabbalah ein Urtheil fällten, sie aber mißverstanden, nie Morus und Helmont (S. 51), vermischt; die letztem können keineswegs als Repräsentanten einer später« Richtung aufgeführt werden. Das vierte Cap. weiset dann Spuren der kabb. Philosophie im Christenthume und Islam nach- , wo die aus den johanneischen ') Dar Wort U «OMer als m-dieftmtLirEi Ls Liese Lehren häufig blcfi WÜndlich vorgstrsgsn Wurds».