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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 241

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 241 (sequence 7)
Language
German
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IRI
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Freystadt, Lndbaln et kantlivlsmüs. 241 schen, daß das oben angegebene Verfahren eingeschlagen worden wäre, und der schon von Andern vielfach gerügte Mangel an äußerer Kritik, wodurch der Verf. verleitet wird, der alten Meinung zu folgen, den Sohar als das älteste kabb« Buch (Einl.; S. 14 u. 15; S. LOA.) und zwar als von Simon ben Jochai (S. 15), das Buch Jezirah als etwas später von Akiba herrührend (das.) zu betrachten, woher er auch, im Willen die ältesten O.ucllen zu benutzen, meist den Sohar berücksichtigt, ist auch hier störend, aber doch nicht von so bedeutendem Einstuffe, da doch immer die vollständigste kabb. Ausbildung als Quelle genommen wird. Und so wird überhaupt das Sachverhältniß ein andres; eine klare unpartheiische Würdigung beider neben einander gestellter Richtungen ist das Wesentlichste, und da der Verf. das Buch Sohar, und, wenn auch nicht aus seinen Gründen, dennoch nicht mit Unrecht, als Repräsentant des einen Theils genommen hat, so thut Entstehung und Wachsthum, jo viel die Bekanntschaft mit ihnen das Gewordne uns auch aufhellet, zum besondern Zwecke Nichts. Doch erlauben wir uns die Vermuthung auszusprechen, daß der geehrte Verf. auch hiebei etwas das Resultat, das er wünschte und gerne erzielte, zu sehr im Auge gehabt. Der Verf., ein Schüler und Anhänger Herbarts, dessen System sowohl im Ganzen als insbesondere von Seiten der Religionsphilosophie dem Hegellschen scharf entgcgensteht und den Theismus, zwar nicht als philosophisches Resultat, jedoch als Ergänzung der Spekulation, behauptet, wollte einerseits der Kabbala^ dieser einzigen eigenthümlichen Erscheinung einer jüdischen Philosophie, diesen Theismus nicht- ^gesprochen wissen.

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