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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 237

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 237 (sequence 3)
Language
German
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237 Frcystadt, LaddalL ot kantlieismus. Dunkels — eigeuthümlich Jüdisches, und zwar nicht sowohl den philosophischen Grundlchrcn und seinem Geiste nach, als vielmehr nach seiner äußerlichen Ausprägung in Ceremonien und nach den einzelnen biblischen Aussprüchen. Sowie, um nur einen Beleg für unsre Behauptung anzuführen, das Christenthum seine persönliche Dreieinigkeit als Dreiheit des Namens, namentlich mit Beziehung auf 5. M. 6, 4, und der Betrachtungsweise in dem verborgnen Gott selbst o. En—soph (vergl. bei unserm Verf. 866t. I, csx. II., enunt. I V. S. 25 m. A.) und ebenso als Hochstellung der drei obersten Sephiroth in dem sich offenbarenden Gott o. Adam—kadmon (vergl. ebendaselbst enunt. XI, S>. 35 ff. mit A.) in die Kabbalah einbrachte, so scheinen uns die Sephiroth selbst zunächst nichts Andres gewesen zu sein, als die zehn aristotelischen Kategorieen, die der Neuplatonismus sich angeeignet und umgestaltet, welchen schon geänderten Beziehungen die Kabbalah nun biblische Namen, vorzüglich nach 1. Chr. 29, 11, und mit diesen wiederum andre Bedeutung gab. Vielleicht ließe sich so auch das Wort, welches früher immer und auch jetzt gewöhnlich Zählungen, von Jakob Emden aber und so nach ihm von Mehren Sphären übersetzt wird, weit einfacher erklären als Aussagen, xraeclic-Ämerita (von im Piel), was Aristoteles mit seinen zehn Kategorieen, als den allgemeinen Beziehungen, die sich von allen Dingen aus sagen ließen und nach welchen sie zu bestimmen seien, geben wollte. Diese Verschmelzung der sowohl heidnischen als christlichen Versinnlichungen von Gott, die das Judenthum abweist, sowie der jüdischen Einzelheiten, welche ebenfalls für den höhern philosophischen Standpunkt aus ihrer Aeußerlichkeit 17

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