Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 220 (sequence 11)
- Language
- German
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SSO R e e e n s i o tt e tt.' theilt wohnenden Glieder des ehemaligen Volkes knüpftest- und ihre Hauptwirkung nicht in einer Einigung, sottdern in einet Absonderung und Trennung von ihrer Umgebung äußertest. Andrerseits fanden sie, wo sie hinkamen, eine Menge von philosophischen Ansichten, besonders die der hellenischen Weisen zu Alexandrien, und bald wurde die Glaubenslehre neu ausgebilvet und mit den kostbarsten Schätzen der Ncuplatbniker bereichert und ausgeschmückt. Es entstanden Thalmudisten, Rabbinen; es entstanden Thcosophen, Alexandriner. Aus einem Stamme, der seine zwei Aeste blos auseinander hielt, um sie viel schöner in der Krone wieder zur Spitze zu einigen - waren zwei völlig geschiedene Bäume worden, die beide, jeder für sich, in einer unnatürlichen Vegetation sich forttzntwickeltett. Die Thalmudisten überwogen; die jüdische Theosophie Verschmolz größtenteils Mit dem Christentums, Und viel später erst, als die aristotelische Philosophie für die Araber Gegenstand der Beschäftigung warvergriffest die Juden wied.r die Weltweisheit, um sie auf den Baum ihrer Glaubenslehre zu pfropfen, und so wieder eine neben dem Mit den religiösen Uebungen allein sich beschäftigenden Thalmud besonders förtwüchernde Pflanze groß zu ziehen. Nur wenige Stimmen erschalltest, die aufmunternd und ermahnend Israel zur engem Beziehung seines Glaubens mit seinem Thun aufforderten; nur wenige suchten auf das Reich tiefer Gemütlichkeit ist dem menschlichen Herzen hinzuweisett. Sie mußtest äst den Aristocelikern verhallen, weil die Hebungen nur äußerlich mit dem Volke verbunden waren, im Heizen nicht wurzelten, und eine abstrakte Philosophie gerade mir einer strengen Dialektik und mit völligem