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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 214

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 214 (sequence 5)
Language
German
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214 R e c e n s i o n e n. Ohne weitere Begründung giebt sich indessen diese ganze Ansicht über den Gegensatz von vorn herein als eine höchst oberflächliche zu erkennen. Es ist schon oben dargethan worden, daß M. keineswegs dem Thalmud entgegengetreten sei; sondern vielmehr in den verschiedensten Epochen seines Lebens durch Schriften und Briefe urkundlich seine Anhänglichkeit an Tradition und mündliche Lehre bewiesen habe. Er ist allerdings bemüht, an verschiedenen Stellen seiner Schriften * *) die Begriffe von Tradition und Autorität klarer hinzustellen, die thalmudischen Regeln der Exegese den Forderungen einer gesunden und vernünftigen Logik und Grammatik näher zu bringen; indessen beweist dies nur, daß er dasjenige, woran er unerschütterlich glaubte, auch seinem Verstände einleuchtend zu machen suchte, aber auch eben hierdurch, daß er glaubte. Wie Herr B. seine Briefe sowohl als jene Erklärungen mit seiner Ansicht von M. in Verbindung zu setzen versteht, wDn wir mW; wie von ihm Entscheidungen über schwierige Stellen in der Schrift und im Thalmud abgefodert wurden, wie bei solchen Gesinnungen, wie Herr B. sie ihm unterlegt, die berühmtesten Rabbinen seiner Zeit sich mit ihm in Briefwechsel setzten (S. 17), begreifen wir eben so wenig; aber dagegen ist uns eine Ursache für die Abfassung siedendes Gold eingeschüttet würde, ist eine Nachbildung von Ps. 3 und eine orientalische Sprache, die nichts sagen will, als daß man M. Stillschweigen gebieten solle, was profalsch oft hei. ihm durch 1^ rD'N MDI ausgedrückt wird. — *) Vorrede z. Mischnahsrklärung, im vorder» Lheile. — Das Buch der Gesetze besonders im 2Len Grundsätze.

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