Mannheim
Compact Memory

Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 213

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 213 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2929020-2929021-2929024-2929308--0284-2929431
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Peter Beer, Leben ». Wirken d. Mannom'ves. 213 einer mehr Lüstern und asketischen Denkungs- und Le» bensart, eines Hanges, eine Weng? von Dbstrvanzen und Entbehrungen zu schaffen, und das Augenmerk mehr auf den Thalmud zu richten. (S. 13, 14) Aber hier» bei bleibt Hr. B. nicht stehen, und guch hier mischt sich seine Parteilichkeit ein. Denn auch der Neid, „der gewöhnliche unselige Trieb Gemeiner gegen Erhabene," wird ihm ein Grund, der sich gegen M. geltend macht, und „seinen bittern Zahn an ihm bei seinem Leben schon wetzt,// (S. 17.) Da wird denn Abraham ben David in Pasquieres angeführt, der ihm in einer Kritik seines Misclmeh Thorah entgegen tritt und ihn von vielen Seiten her bekämpft. UM zu zeigen, „wessen Gei» steskinp dieser Mann war," wird endlich auch ein Pröbchen seines. Styles und der Art seiner Polemik aufgeführt. (S, 18). *), Diese Proben sind überdies, ohne sonst die Ausdrücke des Abras Ham ben David gegen Mfein nennen zu, wollen, schlecht gewählt. GS, sind deren zwei, von welchen, die eine in der T.hat ganz anders tautet, als sie Herr B aufführt, und die andere Las Harte nicht hat, waS darin gefunden werden soll. Herr Bsagt: „In einer Stelle, wo M. über, die Unkörperlichkeit Gottes sich ausspricht, sagt dieser Kritikaster: Viele und Würdigere als er glaubten Gott körperlich, weil die Schrift sie deutlich davon belehrt.»» Sehen wir jedoch nach (zu Wd. L. B.!. L- 5. Buße Cap. .'i. §. 7.), so lautet die Stelle : Warum nennt er den (an eine Körperlichkeit GotteS Glaubenden) einen Ungläubigen, da ja Größere und Würdigere, als er, diesem Gedanken nachgingen, weil sie derartige Schriftstelten zu sehen glaubten, un,d noch mehr in agadifchen Ausdrücken mancherlei fanden, welches den Sinn verwirret. Ist Abraham ben David demnach mit diesen einverstanden, oder will er bloö den. anzuaßlicheii Ausspruch deä M. von ihnen abwenden?Der Ausdruck der 2ten Stelle: Dieser Mann verdient, daß ihm

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.