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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 207

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 207 (sequence 4)
Language
German
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207 Die Apokryphen von Pleßner. mein den, allen Geschlechtern und Ständen wird. Es ist sehr zu bedauern, daß wir nun zur Lösung gar Nichts erfahren. — Es folgen nun hebr. Einleitungen zu den einzelnen in diesem Theile enthaltenen Schriften, und zwar zu dem syrischen Baruch, der hier Baruch I. genannt wird, zu dem griechischen Baruch, Baruch H., zum Briefe des Jeremias, zur Susann«, zum Gebete und Gesänge der drei Männer im Feuerofen, zur Geschichte vom Bel und dem Drachen, zum Gebete des Manasse und zum 151ten Psalm. — In diesem allen geht das Hauptbestreben des Verf. dahin, die Aechts heit der Schriften zu erhärten und die von den Kritikern dagegen gemachten Einwände zu beseitigen; jedoch scheint es uns, daß die Gegenbeweise nicht alle niedergeschlagen sind und die Beweise dafür, die meistens aus spätern rabb. Werken, welche Nachrichten von dergleichen Schriften enthalten, ohne sich je auf sie zu beziehen, keineswegs genügend sind. Unser kritisches Gefühl kann aus innern Gründen alle diese Schriften nicht anders denn als Produkte, die innerhalb des zweiten Tempels entstanden, betrachten; jedoch ist hier der Ort nicht zur weitern Ausführung unserer Ansicht. Diese Einleitungen haben aber dennoch den sehr großen Nutzen, daß sie eine sehr mühsame Ausweisung aller der in der Synagoge lebenden Sagen liefern, aus denen zum Theile erst diese Schriften entstanden, welche andern Theils durch diese Schriften sich verbreitet haben. Und nun kömmt die Übersetzung der genannten Bücher, mit welcher eine neue Seitenzahl beginnt, begleitet von einem hebräischen Cvmmentar, zum Theil auch noch außerdem mit einer deutschen Übersetzung in hebräischen Charakteren und zwar 15 *

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