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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 189

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
Jüdische Geschichte [Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 189 (sequence 21)
Language
German
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Rapoports Biographien. SaadiaS. 189 Stelle dasselbe schließen wollen (Rep. f. bibl. und morgen!. Lit. H. 81—112), nur die Sache noch weiter getrieben, indem er den ersten von uns gegebenen Gegengrund ebenfalls urgirte, und so dem Saadias gänzlich die Autorschaft^abstreiten zu können gemeint und sie einem Samaritaner bcizulegen, was er noch durch andre eben so schwache Gründe zu stützen suchte. Jedoch düs Alles schwindet, wenn man weiß, daß hier nicht heißt: Schrift, sondern: Schreibart, Styl; so heißt es im Jesod Olam des Isaak Jisraeli Absch. IV, Cap. 18 (auch in den Ausg. des Juchasin angehängt): Samuel der Fürst (nicht Joseph Satanas, wie Tychsen) sei sehr geübt gewesen in der arabischen Sprache OND'Mül und in ihren Sentenzen. Welch ein lächerliches Lob wäre es wohl zu sagen, der Mann habe die arabischen Schrift» züge gut malen können! Eine wichtigere Ausstellung ist, daß über seine phis losophische Denkungsart nur so ganz im Allgemeinen gesprochen wird, ohne das Charakteristische derselben, seine Hauptversöhnungsversuche und die Meinungen, welche er am meisten bestreiten zu müssen glaubte, anzugeben. Man hat sich bis jetzt bei der Beschreibung der rabbim's sehen Philosophen, wie Saadias, Bechai, Juda Hallevi, Eb n Esra und Maimonides immer begnügt nachzuweisen, wie diese Leute nicht nur den Vernunftgebrauch in Religionsdingen nicht verschmähten, sondern ihn gegen Angriffe schützten, und dies mag allerdings gegen viele ihrer blinden Zeitgenossen als charakteristisch hervorgehoben werden und ebenso, was der Hauptzweck bei dieser Angabe war, als Vertheidigung für jetzige ähnliche Versuche zum Lheile genügen» Wir sagen zum 14

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