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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 188

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
Jüdische Geschichte [Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 188 (sequence 20)
Language
German
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188 R e c e n s i o n e n. than, daß dieses mit einem Commentare begleitet war, den wir nicht mehr besitzen. Jedoch ist die ganze Untersuchung noch sehr unvollständig. Es wird nämlich aus Erklärungen über Stellen, die bei Später» in seinem Namen Vorkommen, der Beweis geführt, daß seine Uebersctzungcn sich fast über die ganze Bibel verbreitet haben, während wir nur den Pentateuch und Jesaias gedruckt, den Hiob im Manuskript besitzen; dieser einzelnen Erklärungen viele sind aber in seinem Buche über die Glaubens- und Sittenlehre zu finden, vielleicht auch zum Theile in seinen verlornen grammatischen Schriften. Ueber den Geist, nach welchem Saavias bei seiner Uebersetzung und Erklärung verfuhr, wird auch nicht genügend gesprochen, obgleich der Verfasser die Fähigkeit hatte, uns dies zu bieten (vergl. Anm. 37; es ist daselbst nicht in , sondern in , Uebersetzung zu verbessern). So ist auch wohl zu bezweifeln, ob der Verfasser Recht hat mit seiner Deduktion aus Ebn Esra zu 1 M. 2, 12, wo es heißt, Saadias habe bibl. Bücher übersetzt in die arabische Sprache daß er sich auch der arabischen Schriftzüge dabei bedient habe. An und für sich ist die Sache unwahrscheinlich, da die arabischen Juden dies fast nie thaten, und Saadias, doch wohl nur seine Glaubensgenossen im Auge habend, hätte seinem nützlichen Werke dadurch so vielen Abbruch thun sollen? Es wäre gerade, als wenn Mendelsohn seine Uebersetzung im vorigen Jahrhunderte in deutschen Buchstaben herausgegeben hätte. Dann müßten wir uns denken, Ebn Esra habe zwei hundert Jahre später das Autograph gesehen, um dies behaupten zu können. Schon O. G. Lychsen hatte aus der angegebenen

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